Düsseldorf (ABZ). – Der Verband der Bau- und Rohstoffindustrie (vero) demonstrierte jüngst gemeinsam mit Arbeitnehmern und Verbänden gegen geplante Rohstoffabgabe auf Kiese und Sande, das teilte der verband nun mit. Demnach gingen rund 1500 Teilnehmer sowie 50 Sonderfahrzeuge Ende Oktober auf die Straße, unter dem Motto "NRW baut auf Kies und Sand" versammelte sich die Branche vor dem Landtag in Düsseldorf. Die Kundgebung richtete sich an die ansässige Landesregierung, Verbandspräsident Christian Strunk sowie vero-Hauptgeschäftsführer Raimo Benger thematisierten unter anderem deutlich angestiegene Energiepreise als Belastungen der Branche. Eine zusätzliche Rohstoffabgabe belaste Arbeitnehmer, Unternehmen und habe dramatische Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsmarkt. "Die einseitige Belastung heimischer Unternehmen durch die geplante Rohstoffabgabe steht hierzu im Widerspruch und hätte deutliche Folgen, weit über die mittelständisch geprägte heimische Rohstoffindustrie hinaus", so der Verband. Es sei eine klare Forderung an die Landesregierung formuliert worden, die geplante Rohstoffabgabe nicht umzusetzen. "NRW steht mit der geplanten Rohstoffabgabe bundesweit alleine da", erklärt der Verband. Im Bund hätten sich das Umweltministerium sowie das Bauministerium gegen eine Rohstoffabgabe ausgesprochen. Bundesbauministerin Klara Geywitz habe gesagt, dass der Vorschlag einer Primärbaustoffsteuer vom Bauministerium explizit nicht geteilt werde.
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