Die Max Wild GmbH und Schwenk Zement bauen in Baden-Württemberg eine neue Bodenwaschanlage, die jährlich bis zu 250.000 t Bauabfälle recycelt. Die Kapazität verdoppelt sich dadurch.
Seit 2020 im Einsatz: Die Bodenwaschanlage von Max Wild recycelt mineralische Bauabfälle und arbeitet sie zu zertifizierten Sekundärbaustoffen auf. | Foto: Max Wild
Berkheim/Ulm (ABZ). – Die Max Wild GmbH baut gemeinsam mit Schwenk Zement eine neue Bodenwaschanlage in Baden-Württemberg. Die nassmechanische Aufbereitungsanlage wird Unternehmensinformationen zufolge in der Region Biberach-Achstetten entstehen und kann im Schichtbetrieb jährlich bis zu 250.000 t mineralische Bauabfälle zu hochwertigen Recyclingbaustoffen aufbereiten.
Für Max Wild ist es damit die zweite Bodenwaschanlage innerhalb von vier Jahren. Zusammen mit der bereits bestehenden Bodenwaschanlage am Entsorgungszentrum von Max Wild in Eichenberg (Berkheim) wird sich so die Anlagen- und damit auch die Recyclingkapazität in der Region auf bis zu 500.000 t pro Jahr verdoppeln. Beide Unternehmen setzen damit ein klares Zeichen für die Aufbereitung von mineralischen Bauabfällen.
Die Unternehmen Schwenk und Max Wild werden vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung das Know-how beider Häuser in der neu zu errichtenden Gesellschaft SW Baumineralik Donau Iller GmbH & Co. KG bündeln. Seit 2020 hat Max Wild auf dem firmeneigenen Entsorgungszentrum in Eichenberg (Berkheim) eine Bodenwaschanlage im Einsatz und zählt damit zu den Pionieren im Baustoffrecycling.
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