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Porr errichtet Fabrik in Polen

Porr baut in Stettin, Polen, eine Fabrik für Windkrafttürme, um den Offshore-Windenergiesektor zu stärken. Fertigstellung in 18 Monaten geplant.

Von ABZ
Offshore-Windenergie wird ausgebaut
Die neue Fabrik in Stettin soll binnen 18 Monaten errichtet werden. | Foto: Porr

Stettin/Polen (ABZ). – Windar Renovables S.A., ein Hersteller von Türmen für Windkraftanlagen, hat Porr vor Kurzem mit der Errichtung einer neuen Fabrik in Stettin beauftragt, informiert der Baukonzern. In der Fabrik würden künftig Türme, Masten und Fundamente für die neueste Generation von Windkraftanlagen hergestellt. Der Komplex soll 18 Monate Bauzeit in Anspruch nehmen.

Die Anlage entsteht nach Angaben von Porr auf einem 17 Hektar großen Grundstück im Hafen der polnischen Großstadt. Der wichtigste Teil der Fabrik sei das Hauptgebäude. Es enthalte auf einer Gesamtfläche von mehr als 47.000 Quadratmetern unter anderem vier Fertigungsstrecken für die Türme von Windkraftanlagen. Ebenfalls integriert sei eine Lagerhalle für die benötigten Rohstoffe. Ein zusätzliches, kleineres Nebengebäude soll für die Montage der Innenelemente vorgesehen sein. Insgesamt werden laut Porr mehr als 3 Hektar Land für Lagerplätze erschlossen. Zufahrtsstraßen und ein Parkplatz für 100 Stellplätze kommen hinzu. Das Bauvorhaben in Stettin gilt als Meilenstein in der Entwicklung des Offshore-Windenergiesektors in Polen.

Porr CEO Karl-Heinz Strauss erkennt eine hohe Nachfrage: "Der Bedarf an alternativen Energien in Europa ist groß und wird immer größer. Es ist daher dringend notwendig, die entsprechende Infrastruktur auszubauen. Wir sind stolz, mit dem Bau dieser Anlage einen Beitrag dazu zu leisten."

Im Bereich Ausbau der Offshore-Windenergie in Polen ist die Porr nach eigenen Auskünften ein wesentlicher Player. Der Konzern baue in Swinemünde den hydrotechnischen Teil eines Installationsterminals, welches der Wartung polnischer Windparks in der Ostsee diene. Es werde das erste Terminal dieser Art in Polen und eines der modernsten in Europa. Sein Start ist für 2025 geplant.

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