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Parkplatzüberdachung für Erlebnisbad

Elypso Erlebnisbad in Deggendorf erhält neue Parkplatzüberdachung mit Photovoltaikanlage von Wolf System. Y-Form sorgt für optimale Flächenausnutzung und effiziente Regenwasserableitung. Stahl aus Thüringen reduziert CO2-Ausstoß. Montage schnell und einfach. Projekt dient als Musterbeispiel für nach

Von ABZ
Optimale Flächenausnutzung
Die charakteristische Y-Konstruktion der Carports steht bereits. | Foto: Wolf System

Deggendorf (ABZ). – Das Freizeit- und Erlebnisbad Elypso in Deggendorf hat eine neue Parkplatzüberdachung von Wolf System aus Osterhofen erhalten. Die Konstruktion ist mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, die zur Energieversorgung des Bades beitragen soll.

Die Überdachung zeichnet sich durch ihre Y-Form aus, bei der die zentrale Stützstruktur in der Mitte einer Doppelparkreihe positioniert wird. Diese Bauweise ermöglicht nach Herstellerangaben eine optimale Flächenausnutzung und sorgt für eine effiziente Ableitung von Regenwasser. Gleichzeitig erleichtert die Geometrie die Integration der Solarmodule. Für das Projekt verwendete Wolf System laut eigener Aussage Stahl vom Stahlwerk Thüringen, der CO2-reduziert hergestellt wurde.

Bei den rund 50 verbauten Tonnen Stahl fällt laut Angaben des Unternehmens der CO2-Ausstoß um etwa 83.000 kg CO2 geringer aus als bei konventionellem Hochofenstahl. Möglich wird dies durch einen modernen Elektrolichtbogenofen, der zu 100 % mit grünem Strom betrieben wird.

Die gesamte Konstruktion basiert auf Köcherfundamenten, die eine punktuelle Lastabtragung ermöglichen und hohen Wind- und Schneelasten standhalten sollen. Die Y-Form der Carports ermöglicht nach Herstellerangaben eine schnelle Montage, sodass die Parkplätze zeitnah wieder genutzt werden können.

Mit der installierten Photovoltaikanlage soll die Überdachung zur Energieversorgung des Elypso beitragen. Jean-Luc Herrmann, Geschäftsführer der Wolf System GmbH, sieht in dem Projekt ein Musterbeispiel: "Das Vorhaben ist ein Musterbeispiel für Kommunen, die nachhaltige Bauweise mit erneuerbarer Energie kombinieren möchten." Für die Besucher ergebe sich ein direkter Vorteil: "Alle geparkten Fahrzeuge sind künftig vor starker Sonneneinstrahlung und winterlichen Witterungsverhältnissen geschützt."

Alexander Springer, Geschäftsführer der Stadtwerke Deggendorf als Bauherr, betont:

"Wir möchten als öffentlicher Betrieb mit gutem Beispiel vorangehen. Das Carport-Projekt ist ein weiterer Schritt hin zu einem klimafreundlichen Gesamtbetrieb."

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