Darmstadt (ABZ). – Die 28. Internationale Passivhaustagung findet im April 2026 in Essen statt. Unter dem Schwerpunktthema "Mit Energieeffizienz in die Transformation" lädt das Passivhaus Institut (PHI) zu der zweitägigen Veranstaltung am 24. und 25. April 2026 ins Haus der Technik ein.
Der Call for Papers läuft noch bis Ende Juni 2025, informiert der Veranstalter.
Die Tagung greift nach eigenen Angaben den Wandel zu einem klimafreundlichen und zukunftstauglichen Gebäudebestand auf. Im Vorfeld der Tagung finden Workshops statt, am Sonntag nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, an Exkursionen zu Passivhaus-Projekten in Essen und Umgebung teilzunehmen.
Auf der Veranstaltung sollen Beispiele für den Wandel zu mehr Energieeffizienz bei Neubau und Sanierung präsentiert werden, sowohl Projekte aus Nordrhein-Westfalen und Deutschland als auch internationale Projekte aus anspruchsvollen klimatischen Zonen.
Einen weiteren Schwerpunkt will das PHI auf energieeffiziente Nichtwohngebäude wie Museen, Schwimmbäder, Labore und Großküchen legen. Weitere Themen sollen die Lebenszyklusbetrachtung energieeffizienter Gebäude sowie die Wiederverwendbarkeit von Baustoffen sein.
Darüber hinaus werden Quartiersbetrachtungen, kommunale Wärmeversorgung sowie Wärmepumpen und Splitgeräte in Neubau und Bestand behandelt, sagt der Veranstalter.
"Ein gesellschaftliches und klimapolitisches Dauerthema sind zügige, einfache und vor allem kostengünstige Modernisierungen. Darum geht es auch in Essen und wir zeigen, wie Bestandsgebäude unkompliziert und nutzerfreundlich transformiert werden können", sagt Jan Steiger, Mitglied der Geschäftsführung des Passivhaus Instituts. Dazu gehören laut dem PHI unter anderem die Bereiche Vorfertigung und All-in-one-Lösungen bei energieeffizienten Komponenten,
Fester Bestandteil der Internationalen Passivhaustagung ist die Fachausstellung für Passivhaus-Komponenten, für die die Anmeldung ebenfalls geöffnet ist. Herstellende Betriebe präsentieren dabei ihre Bauteile für das energieeffiziente Bauen und Sanieren. Zusätzlich zu den Workshops und Exkursionen soll es zahlreiche Veranstaltungen zum Netzwerken geben.