Berlin (ABZ). – Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) hat kürzlich den Neubau "Haus 11" auf dem Gelände der Charlottenburger Chaussee 67 in Berlin-Spandau fertiggestellt und an die Polizei Berlin übergeben.
Das rund 8500 m² große Multifunktionsgebäude soll als dauerhaftes Ausweichquartier für anstehende Sanierungsmaßnahmen in umliegenden Polizeigebäuden dienen. Mit einer Investitionssumme von rund 30 Millionen Euro wurde das Projekt nach einer Bauzeit von 19 Monaten planmäßig abgeschlossen, so BIM. Das Gebäude soll künftig als logistische Drehscheibe der Berliner Polizei genutzt werden.
Iris Spranger, die Berliner Senatorin für Inneres und Sport, nannte das "Haus 11" einen weiteren wichtigen Schritt im Kampf gegen den Sanierungsstau bei Polizei und Feuerwehr. Dieser Weg müsse auch bei angespannter Finanzsituation konsequent weitergegangen werden. Das Projekt zeichnet sich nach eigenen Angaben durch eine hohe Vorfertigung im Werk aus.
Der Neubau wurde in modularer Systembauweise mit Stahlbetonfertigteilen errichtet. Er unterschreitet die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) um rund 40 % und verfügt über eine Photovoltaikanlage, Dachbegrünung, moderne Gebäudeautomation sowie ein Heiz- und Kühlsystem auf Basis lokaler Fernwärme und Wärmepumpe, informiert BIM.
Das flexible Raumkonzept umfasst Büroarbeitsplätze, Lehrsäle, Lager- und Technikräume, Waffenkammern sowie Sozialbereiche. Das Erdgeschoss wird dauerhaft als Service- und Logistikcenter zur Ausstattung der Polizeianwärter und Polizeianwärterinnen genutzt.
Der Neubau in der Charlottenburger Chaussee ist eines von drei Ausweichgebäuden für die Polizei Berlin, die derzeit errichtet werden, damit der Polizeibetrieb während der Sanierungsmaßnahmen nicht gestört wird.