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Planungen schreiten voran

Nach bisherigen Planungen soll Ende 2026 mit dem Bau eines Tunnels begonnen werden und - wenn dieser fertig ist - 2034 der Abriss der Köhlbrandbrücke starten.

Von dpa
Für Ersatz der Köhlbrandbrücke
Blick auf die Köhlbrandbrücke im Abendlicht. Die Tage der 1974 eröffneten Köhlbrandbrücke in Hamburg sind gezählt. Nach bisherigen Planungen soll Ende 2026 mit dem Bau des Tunnels begonnen werden und - wenn dieser fertig ist - 2034 der Abriss der Brücke starten. | Foto: picture alliance/dpa | Christian Charisius

Hamburg (dpa). - Ende 2026 soll nach bisherigen Planungen mit dem Bau eines Ersatztunnels begonnen werden. Ist er fertig, soll mit dem Abriss der Brücke begonnen werden.

Die Planungen für den Abriss der Köhlbrandbrücke und den Bau eines Tunnels schreiten voran. „Die beteiligten Behörden beschäftigen sich (...) gegenwärtig mit den Ergebnissen von Vorplanungen und untersuchen unter anderem im Rahmen von Machbarkeitsstudien, welche Umsetzungsschritte im Einzelnen erforderlich sind”, sagte ein Sprecher der Wirtschaftsbehörde. Belastbare Einschätzungen zur Zeit- und Kostenplanung lägen, auch angesichts der allgemeinen Baukostenentwicklung, noch nicht vor.

Nach bisherigen Planungen soll Ende 2026 mit dem Bau des Tunnels begonnen werden und - wenn dieser fertig ist - 2034 der Abriss der Brücke starten. Bis diese dann endgültig verschwunden ist, soll es noch einmal zwei Jahre dauern. Die Kosten allein für den Tunnel wurden bislang auf mehr als 3 Milliarden Euro taxiert. „Im Rahmen der Bauphase werden neben der eigentlichen Querung zahlreiche Neben- und Anschlussbauwerke zu errichten sein”, sagte der Sprecher.

Die Köhlbrandbrücke wurde 1974 eröffnet und verbindet die Elbinsel Wilhelmsburg mit der Autobahn 7. Mit einer Gesamtlänge von 3600 Metern und einer lichten Höhe von 53 Metern ist sie eine der bekanntesten Brücken Deutschlands. Doch die größten Containerschiffe passen mittlerweile nicht mehr unter der Brücke hindurch, um das Containerterminal Altenwerder zu erreichen. Nach fast 50 Jahren Beanspruchung durch den Schwerlastverkehr geht die Brücke zudem dem Ende ihrer technischen Lebensdauer entgegen und kann schon heute nur eingeschränkt genutzt werden.

dpa

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