Zum Inhalt springen

Schwimm-Sink-Abscheider sollen mehr internationale Abnehmer finden

Moerschen Mobile Aufbereitung erweitert den internationalen Vertrieb ihrer wash-bear Schwimm-Sink-Abscheider, um weitere Märkte zu erschließen.

Von ABZ
Planvolle Expansion
Der wash-bear-track 190 ist aktuell das Spitzenmodell der vielseitigen Leichtstoffabscheider, erklärt der Hersteller. | Foto: Moerschen Mobile Aufbereitung

Willich (ABZ). – Die wash-bear-Serie von Moerschen Mobile Aufbereitung hat sich über Deutschland hinaus eine führende Stellung unter den Leichtstoffabscheidern gesichert. Jetzt will der Hersteller aus Willich auch auf internationalen Märkten seine Aktivitäten mit der Technik erweitern.

Dies gab das Unternehmen jüngst bekannt. Die Schwimm-Sink-Abscheider von Moerschen haben sich nach eigenen Angaben unter der Modellbezeichnung wash-bear bereits bei weit mehr als 100 Kunden unter unterschiedlichsten Einsatzanforderungen bewährt. Das verdankt die Anlagentechnik auch dem Aufbau eines Händlernetzes, das ständig erweitert wird. Die Erfolge bei Baustoffaufbereitung und Recyclinganwendungen konnte bereits international überzeugen. Hinzu kommen jetzt auch die Benelux-Märkte.

Seit der Einführung der Serie in den Markt vor mehr als 15 Jahren habe der wash-bear dabei nichts von seiner Position eingebüßt, sagt das Unternehmen. Im Gegenteil: Das Konzept einer rein hydromechanischen Abtrennung von Verunreinigungen aus der Wertstoffmineralik sei heute so modern wie niemals zuvor. Neben der starken Effizienz punkte der wash-bear mit einer hohen Nachhaltigkeit. Einzige Einsatzressource sei das Brauchwasser der Waschtrogfüllung. Das selbstreinigende System zeichne sich durch geringe Lärm- und Staubemissionen aus.

Gut sei auch die hervorragende Umweltverträglichkeit und der niedrige Energiebedarf: Die Antriebsleistung der Förderschnecke betrage maximal 30 Kilowatt. Das einfache Prinzip "Trennen und Sichten in einem Arbeitsgang" basiere auf der Funktion der patentierten, hochverschleißfesten Förderschnecke. Beim wash-bear würden sich Drehgeschwindigkeit und Steigung der Schnecke stufenlos regeln und damit auch die Entwässerung des Materials befördern.

Die Austragung der aufschwimmenden Leichtstoffe erfolge kontinuierlich und selbsttätig über ein Bürstenband. Dieses besondere Konzept sei von den Konstrukteuren unter anderem in einem entscheidenden Punkt wegweisend optimiert worden: Über einen optionalen Windsichter kombiniere der wash-bear das "Beste aus zwei Welten" – nämlich die Vorteile der Schwimm-Sinkabscheidung mit denen der Windsichtung.

Diese durch internationale Patente geschützte Komplettlösung stelle heute im Wettbewerb die "State of Art Lösung" in der Technik dar, glaubt Moerschen-Geschäftsführer Sven Brookshaw.

Die Qualitäten des wash-bear hätten sich schnell auch auf internationalen Märkten etabliert und bislang habe Moerschen Mobile Aufbereitung die Modellreihe schon in über zehn Ländern vermarkten können. Neben dem deutschen Heimatmarkt seien wash-bear–Anlagen auch bereits in Großbritannien, Frankreich, Österreich, Australien, Spanien und vielen weiteren Ländern im Einsatz. "Um auch die beste Anlagentechnologie erfolgreich beim Endanwender platzieren zu können, ist ein guter Service vor Ort der erste und wichtigste Schritt," sagt Sven Brookshaw und führt weiter aus: "Wir wissen um die Qualität des Produktes und scheuen daher nicht den Aufwand zum Ausbau unseres Händlernetzwerks auf breiter Basis." Die Erfolge sprächen für sich und immer mehr Partner würden sich dem Team anschließen, so Brookshaw.

Jetzt könne, so der Geschäftsführer, Moerschen Mobile Aufbereitung einen weiteren Fortschritt vermelden: Mit der GM Recycling B.V. aus dem belgischen Lembeke konnte ein leistungsstarker Händler gewonnen werden. Dazu geselle sich zusätzlich die Impakt Recycling Solutions B.V. aus dem ostniederländischen Oranjedorp.

Um die Marktverbreitung und das Händlernetzwerk weiterzuentwickeln, verstärkt Michael Brookshaw seit Kurzem das Moerschen-Team als "International Distributor Development Manager". Er soll den Erfolg des Produktes ausbauen und organisieren. Ein wichtiger Baustein sei das Bündeln der Erfahrungen im Austausch mit den unterschiedlichsten Anforderungsprofilen. Damit soll nach Angaben des Herstellers die Weiterentwicklung der wash-bear-Modellpalette vorangebracht werden.

Der Moerschen-Geschäftsführer Sven Brookshaw sagt dazu: "Die heute schon ausgereifte Anlagentechnik bietet trotzdem ein Potenzial zur Weiteroptimierung, das wir sukzessive bergen werden." Heute stünden bereits drei halbstationäre Ausführungen auf Hakenliftrahmen (basic 100, pro 150 sowie pro 190) je nach Anforderung für Dimensionen in der Produktionsleistung zwischen 100 und 190 Tonnen pro Stunde zur Auswahl. Die leistungsstärkste Ausbaustufe werde zudem optional mit einem Raupenfahrwerk kombiniert und stelle als wash-bear track 190 das Spitzenmodell der Serie. Weit mobiler als die Basisvarianten, lasse sich diese Variante auf Recyclinghöfen noch einfacher in eine mobile Aufbereitungskette integrieren. Der Aufgabetrichter sei zur Beschickung über Förderbänder geeignet. Ein hydraulisch ausklappbares Abfuhrband vereinfache die Materialübergabe zu nachgeschalteten Anlagen. Weitere Details wie eine hydraulische Nivelliereinrichtung würden die Einsatzmöglichkeiten ebenso wie die Möglichkeit eines seitenverkehrten Störstoffaustrags vervollständigen.

Zur Vertiefung der Vermarktung – auch zur weiteren Händlerakquise – sowie zur Präsentation der einfachen und unverwüstlichen Technologie der innovativen wash-bear-Serie habe Moerschen Mobile Aufbereitung aktuell eine eigene Internet-Seite geschaltet.

Die Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH ist seit zehn Jahren Bestandteil der Moerschen Unternehmensgruppe mit Sitz im nordrhein-westfälischen Willich-Anrath. Das Unternehmen Moerschen wurde 1842 gegründet und wird heute von Norbert Moerschen als Familienunternehmen geleitet. Der Ableger Mobile Aufbereitung GmbH beschäftigt sich mit dem Verkauf und der Vermietung von mobilen Siebmaschinen, Brechern und Förderbändern für die mineralische Rohstoff- und Recyclingindustrie.

ABZ

ABZ

Gebaut wird überall, und das zu jeder Zeit! Die Allgemeine Bauzeitung begleitet das gesamte Baugewerbe. Schnell, sachlich und neutral - so sind wir Deutschlands meistgelesene Baufachzeitung geworden.

Alle Artikel

Weitere in Recycling

Alle anzeigen
Bauunternehmen baut aus

Erste Grobstück-Siebanlage übernommen

Von ABZ
/

Weitere von ABZ

Alle anzeigen