Linz/Österreich (ABZ). – Mit dem innovativen Backenbrecher RM J110X mit Hydraulik- oder Hybridantrieb erweitert Rubble Master jetzt seine Produktpalette. Darüber hinaus eröffnet das Linzer Maschinenbauunternehmen eigenen Angaben zufolge Kunden neue Geschäftsfelder und läutet die Zukunft des Steinbruchs ein.
Im Segment der Kompaktbrecher konnte sich Rubble Master nach Unternehmensinformationen bereits zum Weltmarktführer entwickeln. Mit der Erweiterung der Produktpalette um den ersten Backenbrecher RM J110X dringt das Linzer Maschinenbauunternehmen nun in einen heiß umkämpften Markt vor.
Dieser Schritt markiert für die RM Group den Eintritt in ein neues Geschäftsfeld, mit dem auch global neue Märkte erschlossen werden sollen. Da Technologie und Nachhaltigkeit bei Rubble Master nach Angaben des Unternehmens Hand in Hand gehen, ist der RM J110X sowohl mit diesel-hydraulischem Antrieb als auch als elektrifiziertes Hybridmodell verfügbar.
Bereits im Jahr 1991 entdeckte Gerald Hanisch das Marktpotenzial des Baustoffrecyclings und gründete das Unternehmen Rubble Master mit der Vision, in der Nische der mobilen Brecher und Siebe eine führende Rolle einzunehmen. Im Jahr 2000 gelang der Durchbruch. Heute ist die RM Group Weltmarktführer bei mobilem Baustoffrecycling in der Kompaktklasse mit vielen innovativen Lösungen. Dass Rubble Master in vielen Ländern weltweit ein gefragter Partner beim Aufbau einer funktionierender Recyclingwirtschaft ist, zeigt die Exportquote von 96 Prozent im Jahr 2023. Doch auch der Natursteinbereich bietet enorme Chancen.
Großes Potenzial für den neuen Backenbrecher sieht Rubble Master nach eigenen Informationen in den Märkten Südostasiens, Australiens und vor allem Nord- und Südamerikas, die als wichtige Absatzmärkte gelten. Gerald Hanisch, Gründer, Eigentümer der RM Group, unterstreicht die Bedeutung dieser Produktneuheit: "Es ist wie bei David gegen Goliath. Mit dem Backenbrecher wagen wir uns auf völlig neues Terrain, wir sind jedoch überzeugt von diesem Schritt. Denn wir haben den Rückhalt langjähriger Kunden, deren hohe Nachfrage den Anstoß für die Entwicklung dieser Maschine gab."
Das Jahr 2022 schloss die RM Group mit einem Gesamtumsatz von rund 232 Millionen Euro und einem zweistelligen Plus ab. Auch für 2023 waren die Auftragsbücher gut gefüllt, besonders die Märkte in Nord- und Südamerika performten sehr gut. Trotz guter Stimmung zeigte sich allerdings zuletzt auf Kundenseite eine Zurückhaltung bei neuen Investitionen. Als Gründe nennt Gerald Hanisch: "die aktuelle Zinslage, die angespannte Wirtschaftssituation in Europa und die seit 1. August 2023 gültige Ersatzbaustoffverordnung in Deutschland haben die Investitionsbereitschaft gebremst."