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Riesenkalmar

Während der Covid-19-Pandemie ging einiges durcheinander – das haben wir in dieser Zeit denke ich alle selbst erlebt. Dass es aber noch schräge Nachwirkungen aus dieser »Ära« gibt, beweist eine wirklich absurde Meldung, auf die ich während meiner Recherche gestoßen bin: Die japanische Küstenstadt Noto hatte staatliche Corona-Hilfsgelder erhalten, die eigentlich zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft und Pandemiebekämpfung gedacht waren.

Die Stadtverwaltung überlegte kurz – und beschloss, umgerechnet rund 200.000 Euro dieser Notfallgelder in den Bau einer 13 Meter langen, rosa Riesenkalmar-Statue, der »Ika King Statue«, aus Fiberglas zu stecken. Das Argument der Verantwortlichen: Die Statue würde nach der Pandemie den Tourismus ankurbeln – Noto ist berühmt für Tintenfisch – nun weiß ich für meinen Teil mal wieder wie so oft nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Waren die Verantwortlichen damit einem großen Tourismus-Clou auf der Spur oder hätten sie gut daran getan, sich an die außergewöhnliche Intelligenz von Kalmaren zu erinnern und es ihnen gleichzutun – um nicht ganz so… absurd dazustehen?  

Tags: Glosse

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