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"Wir wollen unsere Marktpräsenz weiter ausbauen"

Ringer Schalungen GmbH plant auf der bauma 2025, mit innovativen Produkten wie leichten Handschalungen und nachhaltigen Lösungen Marktpräsenz auszubauen.

Von ABZ
Ringer zur bauma 2025
Thomas Ringer ist Eigentümer und Exportleiter der Ringer Schalungen GmbH. | Foto: Ringer Schalungen

Thomas Ringer, Exportleitung der Ringer Schalungen GmbH, im Interview mit ABZ-Redakteurin Cornelia Rachow.

ABZ: Welche Erwartungen hat Ihr Unternehmen an die diesjährige bauma?

Ringer: Wir gehen optimistisch an die bauma heran. Schon die BAU im Januar war ein voller Erfolg, und wir spüren, dass das Interesse der Kunden groß ist. Auch der Optimismus am Markt scheint zurückzukehren.

Es gibt viel positive Rückmeldung und ein großes Bedürfnis nach innovativen Lösungen. Unser Ziel ist es, uns mit unseren Produkten und Neuentwicklungen weiter am deutschen und internationalen Markt zu etablieren.

ABZ: Mit welchen Produkten, Angeboten oder Diensten wird sich Ihr Unternehmen dort präsentieren?

Ringer: Auf der bauma präsentieren wir unser gesamtes Produktportfolio aus den Bereichen Gerüste, Wand- und Deckenschalungen.

Ein besonderes Highlight ist unser beliebtes Doppelgeländer-Fassadengerüst. Im Bereich Wandschalungen zeigen wir unsere leichten Handschalungen AL2000 und ST2000, die Master-Schalungsserie in Aluminium und Stahl sowie die einseitig bedienbare Master PRO-Wandschalung. Und natürlich darf die schnelle Deckenschalung AluDEK in Kombination mit dem DEKplus Schalungstisch nicht fehlen.

ABZ: Hat sich das Engagement Ihres Unternehmens auf der bauma in diesem Jahr gegenüber 2022 verändert?

Ringer: Unser Engagement bleibt weiterhin stark auf Kundenservice und Kundennähe fokussiert, was unsere absolute Stärke ist. Neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Produkte arbeiten wir an weiteren Neuentwicklungen und Verbesserungen in allen Bereichen unseres Portfolios. 2024 haben wir zudem unseren neuen Standort in Meitingen eröffnet, um unsere Marktpräsenz in Deutschland weiter zu festigen.

ABZ: Was sind die Highlights, die Ihr Unternehmen zur bauma vorstellt?

Ringer:

ABZ: Was sind nach Ihrer Meinung die wichtigsten Trends auf der bauma?

Ringer: Ein großes Thema ist die Dekarbonisierung. Es werden neue Zemente und Betonarten entwickelt, die auch uns als Schalungshersteller betreffen. Auch der Bereich des nachhaltigen und ressourcenschonenden Bauens ist ein Zukunftsthema, das immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Generell geht es jedoch darum, Lösungen zu zeigen, die das Bauen effizienter, günstiger und nachhaltiger machen. Und hier leisten wir mit unseren Produkten einen wichtigen Beitrag.

ABZ: Klimaneutralität, alternative Antriebskonzepte, vernetztes Bauen, nachhaltiges Bauen und Mining Challenge (Rohstoffversorgung der Zukunft) sind die Leitthemen der Messe. Wie stellt sich Ihr Unternehmen diesbezüglich auf?

Ringer: Wir entwickeln ganzheitliche Systeme, die schnelles und effizientes Arbeiten ermöglichen.

Die Digitalisierung spielt dabei eine zentrale Rolle – sowohl für uns als Unternehmen als auch für die gesamte Baubranche. Sie durchdringt sämtliche Bereiche, von der Planungsphase über die Baustellenbetreuung bis hin zur Angebotslegung und Auftragsabwicklung. Unser Ziel ist es, Informationen in allen Bereichen digital bereitzustellen, um eine möglichst hohe Datendurchgängigkeit zu gewährleisten und so innovative und effiziente Lösungen für unsere Kunden zu schaffen.

ABZ: Welche Themen sind Ihrer Meinung nach auf der bauma unterrepräsentiert?

Ringer: Ich denke, die bauma deckt die wesentlichen Themen der Branche gut ab – von Umweltschutz bis hin zur digitalen Transformation. Möglicherweise gibt es jedoch weniger Fokus auf traditionellere Aspekte der Bauindustrie, die trotzdem eine wichtige Rolle spielen. Insgesamt wird der Fokus auf Innovationen und zukunftsorientierte Themen jedoch sehr gut abgedeckt.

ABZ: Wie beurteilen Sie die aktuelle konjunkturelle Situation und Marktentwicklung in der Bauwirtschaft in Deutschland, der Europäischen Union und international?

Ringer: Auf der BAU im Januar war ein reges Interesse zu spüren, und auch in Österreich sehen wir ein Licht am Horizont – die Stimmung wird besser. Insgesamt bleibt der Markt aber herausfordernd, und es ist kein Selbstläufer. Man muss sich um jedes Projekt bemühen und kontinuierlich innovativ und kundenorientiert bleiben.

ABZ: Welche mittel- und langfristige Strategie verfolgt Ihr Unternehmen bezogen auf die Marktplätze Deutschland, EU und international?

Ringer: Wir wollen unsere Marktpräsenz weiter ausbauen, insbesondere in Mitteleuropa.

Mit sieben Standorten in Österreich, einem in Deutschland und unseren Tochtergesellschaften in Tschechien, Kroatien, Slowenien und Bosnien sowie zahlreichen Vertriebspartnern sind wir stolz darauf, mit Projekten in über 50 Ländern weltweit vertreten zu sein.

Unser Ziel ist es, uns in dieser Region weiter als starker, verlässlicher Anbieter von Schalungs- und Gerüstsystemen zu etablieren.

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