Berlin (ABZ). – Nach intensiven strategischen und organisatorischen Vorbereitungen haben die Mitglieder des Rohrleitungssanierungsverband (RSV) und der German Society for Trenchless Technology (GSTT) entschieden, beide Verbänden zum Bundesverband grabenlose Technologien (BGT) mit Sitz in Berlin zu vereinigen, das teilte der Verband nun mit.
Vorsitzende des neuen Vorstands sind Dr. Susanne Leddig-Bahls und Benedikt Stentrup.
Im etwa 200 Mitglieder starken neuen Verband sind laut Verband die führenden Unternehmen der Branche vertreten. Der BGT wolle die Themen der grabenlosen Instandhaltung im Bestand und der Neuverlegung mit gebündelter Kraft vertreten.
Er habe dabei alle Anwendungen, wie Wasser, Abwasser, Gas, Fernwärme, Strom, Telekommunikation/Glasfaser und Wasserstoff, im Fokus. Am 1. Juli 2025 hatten die Mitglieder von RSV und GSTT in Mitgliederversammlungen für die Verschmelzung zum BGT – Bundesverband grabenlose Technologien gestimmt.
"Der neue Bundesverband Grabenlos wird sich mit gebündelter Kraft und Expertise für die drängenden Herausforderungen zum Erhalt und zur Neuverlegung unserer Ver- und Entsorgungsnetze einsetzen", betont Benedikt Stentrup, einer der beiden Vorsitzenden.
Zum grabenlosen Instandhalten und Bauen im erdverlegten Bereich über die minimalinvasive Sanierung innerhäuslicher Leitungsinfrastruktur bis zum Tunnelbau wird der neue Verband seine Expertise einbringen und dabei über die eigenen Fachdisziplinen hinausdenken und kooperieren.
Es gehe darum, gesamtgesellschaftliche Verantwortung für uns und nachfolgende Generationen zu übernehmen und die für unser Dasein nötige Ver- und Entsorgungsinfrastruktur im Bestand nachhaltig zu erhalten oder grabenlos neu zu bauen.
Der Bundesverband Grabenlos will das grabenlose Bauen und Instandhalten von Rohrleitungen in wissenschaftlicher, technischer und wirtschaftlicher Hinsicht regional, national und international fördern, weiterentwickeln und kommunizieren. Die Umsetzung der politisch beschlossenen Klimaziele und die Nachhaltigkeit von Technologien und Bauprojekten bilden dabei einen wichtigen Fokus.
Der Vorstand ist zunächst für zwei Jahre paritätisch aus Vorstandsmitgliedern beider Vorgängerverbände besetzt: Dr. Susanne Leddig-Bahls (Vorsitz), Benedikt Stentrup (Vorsitz), Andreas Haacker, Volker Neubert, Dr. Marc Peters und Thorsten Schulte.