Rostock (ABZ). – Die Hagemann GmbH hat gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft Baufa KBS GmbH den Rückbau eines Stahlbetonkanals am Terminal im Überseehafen Rostock ausgeführt. Die Arbeiten erfolgten bei laufendem Betrieb aller Leitungen und Medien.
Der demontierte Kanal hatte nach Herstellerangaben Abmessungen von 2,45 m Höhe, 2,5 m Breite und 52,5 m Länge. Die erforderlichen Schnitttiefen erreichten bis zu 45 cm, was den Einsatz von Diamanttechnik notwendig machte.
Die Rückbauarbeiten gliederten sich laut Hagemann in drei Phasen: Zunächst wurde der Deckel des Kanals mittels Wandsäge abgetrennt, anschließend folgten die Kanalwände und abschließend die Sohle. Eine besondere Herausforderung stellte dabei dar, dass sämtliche Leitungen und Medien im Kanal während der gesamten Arbeitszeit in Betrieb blieben.
Das zeitweise anstehende Grundwasser erforderte den kontinuierlichen Einsatz von vier Hochleistungspumpen, um die Arbeitsbereiche trocken zu halten. Dies stellte nach Angaben des Unternehmens hohe Anforderungen an die Koordination und Logistik.
„Solche Projekte zeigen, wie wichtig Erfahrung, Fachwissen und Präzision im Zusammenspiel sind“, betont Geschäftsführer Olaf Hagemann. „Das Team der Hagemann GmbH und der BAUFA KBS GmbH brachte hier seine über Jahrzehnte gesammelte Kompetenz in Diamanttechnik und Abbruch ein, um auch unter extremen Rahmenbedingungen ein sicheres und effizientes Ergebnis zu gewährleisten.“
Die Hagemann GmbH ist ein bundesweit tätiges Familienunternehmen im Bereich Abbruch, Rückbau und Erdbau mit Sitz in Kölpinsee auf Usedom. Gemeinsam mit der Tochtergesellschaft Baufa KBS GmbH bietet das Unternehmen Lösungen für Projekte im Hoch- und Tiefbau.