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Sachsen erhöht Mittel für den Wohnungsbau

Von dpa

Dresden (dpa). – Sachsen möchte in diesem Jahr deutlich mehr Fördermittel für den Wohnungsbau bereitstellen. Für Sozialwohnungen und die Schaffung von Wohneigentum können insgesamt rund 73 Millionen Euro zusätzlich verwendet werden, teilte das Ministerium für Regionalentwicklung kürzlich in Dresden mit.

Minister Thomas Schmidt (CDU) verspricht sich davon einen Schwung für die Bauwirtschaft. "Die Branche ist im vergangenen Jahr in eine sehr schwierige Situation geraten, weil das Baugeschehen wegen hoher Kosten, hoher Zinsen und hoher Standards immer mehr zum Erliegen gekommen ist." Laut Schmidt ist deshalb Abhilfe geboten: "Denn wenn einmal Unternehmen aufgeben oder Personal abbauen, dann gehen in der Bauwirtschaft dauerhaft Kapazitäten verloren, die wir in den kommenden Jahren dringend benötigen", sagte er und verwies auf eine Umfrage des Bauindustrieverbandes Ost.

Dabei hätten 42 Prozent der Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage negativ eingeschätzt, verglichen mit 25 Prozent noch vor einem Jahr. 44 Prozent der Firmen klagten über Auftragsmangel, 53 Prozent hätten den Bestand an Aufträgen unbefriedigend genannt. Schmidt zufolge will Sachsen 105 Millionen Euro für die Eigentumsförderung bereitstellen – rund 26 Millionen Euro mehr als 2023. Eingesetzt werden sollen die bereitgestellten Mittel bei der "Richtlinie Familienwohnen" und der "Richtlinie Wohneigentum ländlicher Raum".

dpa

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