München (ABZ). – Das Unternehmen Schimanski hat seine Mietflotte um 32 Cat-Deltalader der neuen Generation erweitert. Der Baumaschinenvermieter mit Standorten in München, Hamburg und Rostock setzt die Maschinen bundesweit für den Bau von Solarparks ein.
Den größten Anteil der neuen Flotte bilden 28 Cat-Exemplare des Typs 265. Ergänzt wird das Paket durch drei Cat-Lader der Variante 275 und einen Cat 255. Nach Angaben von Henning Jansen, Zeppelin-Verkaufsleiter im Konzernkundenbereich, handelt es sich bei den Deltaladern um eine Neukonstruktion mit verbesserter Leistung gegenüber den Vorgängermodellen. Die neue Generation der Deltalader soll größere Hubhöhen, Kipp- und Ausbrechkräfte sowie Nenntragfähigkeiten als die Baureihe D3 erreichen. Diese verbesserten Eigenschaften kommen den Anforderungen beim Solarpark-Bau entgegen.
"Die Energiewende kurbelt unsere Nachfrage an", erklärt Philipp Bosl, Prokurist und Niederlassungsleiter München. Das Unternehmen rechnet mit verstärkten Solarpark-Baustellen und hält insgesamt 60 Deltalader verschiedener Ausführungen für Materialtransporte und den Einsatz auf schwierigem Gelände bereit.
Schimanski betreut den Bau von Solarparks im gesamten Bundesgebiet. Bereits beliefert wurden Baustellen in Nord- und Ostdeutschland, im Saarland und in Nordrhein-Westfalen. In den kommenden Wochen und Monaten entstehen weitere Projekte in Bayern. Aktuell unterstützt ein neuer Cat 255 bei einem Projekt im Raum Dachau bei der Montage der Unterkonstruktion und transportiert Material auf das Baufeld. Das Geschäft erstreckt sich nach Herstellerangaben auch auf internationale Projekte, etwa in Spanien und Italien.
"Auch international zieht das Geschäft an. Das merken wir anhand konkreter Projekte unserer Kunden", sagt Bosl. Dabei komme dem Unternehmen das flächendeckende Händlernetzwerk von Caterpillar zugute.
Die Dominanz des Cat 265 in der Flotte begründet Daniel Masla, Prokurist und Niederlassungsleiter Hamburg, mit dessen Leistung. Nach seiner Erfahrung reicht die Hubkraft in der Regel aus, um Solarmodule mit 1,8 t Nutzlast umzuschlagen. Für andere Anforderungen stehen das größere oder kleinere Modell zur Verfügung.
Die Deltalader wurden mit Palettengabeln ausgestattet, um die Unterkonstruktion zu verteilen und Module zum Montageort zu befördern. Für sperrige oder längere Lasten wurden Gabelzinkenverlängerungen angeschafft. Für kleinere Erdarbeiten können die Maschinen auch mit Schaufeln ausgerüstet werden.
Für spezialisierte Solarpark-Kunden hat sich Schimanski drei neue Zeppelin-Telehandler vom Typ ZT 7.45 zugelegt. Mit einer Hubhöhe von 7,1 m und einer Hubleistung von 4,5 t können diese auch schwere Kabeltrommeln vom Lkw heben, wenn der Deltalader seine Hubkraft-Grenze erreicht. Die Deltalader punkten dem Anbieter zufolge durch ihre kompakte Bauweise, die auch bei beengten Platzverhältnissen ein müheloses Manövrieren ermöglicht. Die gefederten Gummikettenlaufwerke sorgen laut Zeppelin für geringen Bodendruck und gewährleisten Traktion auch auf unebenem, steinigem oder feuchtem Gelände.
"Bei Solarparks haben wir in der Regel eine Miete von mehreren Wochen, aber das Geschäft ist sehr schnelllebig. Wir können von heute auf morgen reagieren, weil wir in eine entsprechend große Stückzahl investiert haben", sagt Masla.
Zusätzlich zu den Deltaladern wurden 15 Stromaggregate mit je 20 kVA Leistung sowie kompakte Cat-Radlader 908 angeschafft. 75 dieser Kompaktmaschinen sind Teil der Flotte und können verschiedene Aufgaben auf der Baustelle übernehmen.
"Der Ausbau erneuerbarer Energien schreitet voran. Das spüren wir nicht nur beim Bau von Solarparks, sondern auch beim Bau von Windkraftanlagen und Umspannwerken", so Bosl. Die verschiedenen Anforderungen könne das Unternehmen aus seinem Mietpark mit mehr als 500 Geräten unterschiedlicher Größe und Ausrüstung bedienen. Bei Personalmangel vermietet Schimanski die Maschinen auch mit Fahrern und kann 25 Maschinisten einsetzen.