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Förderbandtunnel für das Ruhrgebiet

Mitten im Ruhrgebiet entsteht aktuell ein Bauprojekt der besonderen Art.

Von ABZ
Skihalle Bottrop
Der Rückbau des alten Tunnels wurde vorab durch die Firma Heermann Abbruch durchgeführt. Parallel dazu begannen die Arbeiten an den Unterfundamenten. | Foto: Elvermann

Bottrop (ABZ). – Mitten im Ruhrgebiet, auf dem Gelände des Alpincenters Bottrop, entsteht derzeit ein Bauprojekt der besonderen Art: Die Sanierung und Erweiterung der Skihalle inklusive eines rund 200 m langen Förderbandtunnels. Als Schalungslieferant unterstützt Elvermann Schaltechnik aus Dorsten Lembeck dieses anspruchsvolle Bauvorhaben, das von der Fenne Baugesellschaft mbH aus Gladbeck realisiert wird.

Das Projekt stellt nach Unternehmensangabe nicht nur logistisch, sondern auch technisch hohen Anforderungen – und setzt dabei auf durchdachte Schalungslösungen, starke Partnerschaften und ein eingespieltes Team.

Der Rückbau des alten Tunnels wurde vorab durch die Firma Heermann Abbruch GmbH aus Gescher durchgeführt. Parallel dazu begannen die Arbeiten an den Unterfundamenten, die mit der LOGO.3- Schalung von Paschal-Werk G. Maier GmbH erstellt wurden. Schon in dieser frühen Phase zeigte sich, wie entscheidend die Wahl der richtigen Schalungstechnik für den weiteren Baufortschritt ist.

Für das gesamte Bauvorhaben werden rund 4300 m³ Beton und 850 t Bewehrungsstahl verarbeitet. Die Mengen verdeutlichen die Dimensionen des Projekts und unterstreichen die Bedeutung effizienter Abläufe und zuverlässiger Partner.

Förderbandtunnel im Fokus

Ein zentrales Element des Projekts ist der neue Förderbandtunnel, der sich mit einer Steigung von bis zu 23 % an das Gelände anpasst.

Diese Topografie stellt besondere Anforderungen an die Bauausführung. Für die Bodenplatte kam die Stahl Master Schalung von Ringer GmbH zum Einsatz, für die Wände die Master PRO Schalung, ebenfalls von Ringer GmbH. Besonders eindrucksvoll und effizient zeigte sich der Einsatz der Deckentische der Friedr. Ischebeck GmbH: Trotz der starken Steigung konnten sie mithilfe einer Seilwinde Schritt für Schritt zur Deckenbetonage weitergezogen werden. Dieses Verfahren sparte nicht nur Zeit, sondern senkte auch die Kosten, da der Aufwand beim Umsetzen der Schalung deutlich reduziert wurde.

Bauvorhaben in Bottrop eng begleiten

Elvermann, als regionaler Schalungshändler, kann das umfangreiche Bauvorhaben in Bottrop eng begleiten, ist regelmäßig vor Ort und steht dem ausführenden Team jederzeit beratend zur Seite. Gerade bei einem Projekt dieser Größenordnung ist es besonders wichtig, schnell reagieren zu können, individuelle Lösungen zu finden und die Umsetzung direkt mit der Bauleitung und den Fachkräften abzustimmen – für einen reibungslosen Ablauf und effiziente Prozesse auf der Baustelle.

"Die Regionalität ist ein klarer Pluspunkt – sowohl für die Logistik als auch für die Baustellenbetreuung", betont Marius Kleine Schonnefeld, Bauleiter der Fenne Baugesellschaft mbH. Die kurzen Wege und die direkte Kommunikation vor Ort sorgen für einen reibungslosen Ablauf.

Der Baufortschritt ist deutlich sichtbar: Bereits 620 t Bewehrung und 2700 m³ Beton wurden verbaut. Die letzten Betonarbeiten laufen in den finalen Trakten der Skihalle. Dank der durchdachten Planung und der Erfahrung des Teams vor Ort läuft die Baustelle reibungslos – trotz der anspruchsvollen Topografie und der engen Zeitvorgaben.

Die Steigung von 23 % ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern sorgt auch für optische Täuschungen: Beim letzten Baustellenbesuch musste selbst der Techniker, Tristan Heilken und die Geschäftsführung von Elvermann, Jürgen Elvermann, zweimal hinschauen, um zu überprüfen, ob Gerüste und Notausgänge wirklich im Lot stehen.

Mit hoher Präzison und Sorgfalt ausgeführt

Eine kurze Nachmessung bestätigte: Alles ist exakt ausgerichtet – ein Beweis für die hohe Präzision und Sorgfalt, mit der auf der Baustelle gearbeitet wird. Was das Projekt besonders auszeichnet, ist die Begeisterung und das Engagement aller Beteiligten. Die Zusammenarbeit zwischen Bauherr, ausführender Firma, Lieferanten und Schalungspartnern funktioniert nach Angaben von Elvermann reibungslos.

Die regelmäßigen Updates und Baustellenimpressionen zeigen: Hier entsteht nicht nur ein Bauwerk, sondern ein Gemeinschaftsprojekt, auf das alle stolz sein können. Mit jedem Tag nimmt das neue Alpincenter weiter Gestalt an. Die letzten Betonarbeiten laufen, und schon bald wird der neue Förderbandtunnel in Betrieb gehen.

Die Gesamtbauzeit beträgt rund fünf Monate – ein sportlicher Zeitrahmen, der durch gute Planung und effiziente Abläufe eingehalten werden kann.

Bereits im November 2025 soll die Baustelle abgeschlossen sein, sodass die Skihalle pünktlich zur Wintersaison wieder ihre Türen öffnen kann. Die Vorfreude ist groß – nicht nur bei den Bauleuten, sondern auch bei den zukünftigen Nutzern der Halle, heißt es von Seiten der Beteiligten. "Elvis und wir können das fertige Ergebnis kaum erwarten", sagt Frank Ledda, Außendienstmitarbeiter der Elvermann GmbH. Das Unternehmen wurde 1969 gegründet. Die Elvermann GmbH beschäftigt heute an drei Standorten mehr als 150 Mitarbeiter.

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