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56.000 Tonnen Stahlbeton fallen

In Gundremmingen sind kürzlich zwei riesige Kühltürme fallen – ein sichtbares Zeichen für den Rückbau des Kernkraftwerks. Tausende Schaulustige waren vor Ort.

Von dpa
Sprengung von Kühltürmen in Bayern
Die beiden Kühltürme des stillgelegten Kernkraftwerks Gundremmingen kollabieren während ihrer Sprengung. Fast vier Jahre nach der Abschaltung des verbliebenen Blocks C wurden die beiden Kühltürme des stillgelegten Meilers an der Grenze zu Baden-Württemberg gesprengt. | Foto: picture alliance/dpa | Peter Kneffel

Gundremmingen (dpa). - Fast vier Jahre nach dem Abschalten des Kernkraftwerks im schwäbischen Gundremmingen wurden die beiden 160 Meter hohen Kühltürme gesprengt.

Rund zwei Stunden vor der Sprengung waren in der Region bereits etliche Schaulustige unterwegs, um sich gute Plätze zu sichern. Der Abbruch der Türme wurde von der Thüringer Sprenggesellschaft durchgeführt, die schon mehrfach solche Großprojekte umgesetzt hat. Insgesamt 56.000 Tonnen Stahlbeton wurden binnen weniger Sekunden zerstört.

Das nur wenige Kilometer von der Landesgrenze zu Baden-Württemberg entfernte Kernkraftwerk Gundremmingen war Ende 2021 mit der Abschaltung des dritten Blocks endgültig vom Netz gegangen. Seitdem wird die Atomanlage zurückgebaut. Dies wird noch bis in die 2030er-Jahre dauern. Die Kühltürme wurden einst gebraucht, um das bei der Stromproduktion erhitzte Kühlwasser herunterzukühlen, ehe es wieder zurück in die Donau geleitet wurde.

dpa

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