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Abschlussfeier für junge Baustoff-Profis

20 Auszubildende der Baustoffindustrie feierten in Erfurt ihren Abschluss. Ehrungen gab es für hervorragende Leistungen, die Branche betont ihre Modernität.

Von ABZ
Start in die Karriere
Tyson Frohberg arbeitet gerne in seinem Beruf. | Foto: Michael Schlutter

Erfurt (ABZ). – Kürzlich haben 20 Auszubildende der Baustoffindustrie ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Die Übergabe fand in der Aula der Erfurt Bildungszentrum gGmbH (ebz) im Norden der Thüringer Landeshauptstadt statt.

Weitere neun Berufsschüler hatten ihre Ausbildung bereits vorzeitig abgeschlossen. Die dreijährige Ausbildung erfolgt in länderübergreifenden Berufsschulklassen für Verfahrensmechaniker der Fachrichtungen Transportbeton, Baustoffe, vorgefertigte Betonerzeugnisse und Asphalttechnik sowie für Aufbereitungsmechaniker in den Fachrichtungen Naturstein sowie Sand und Kies. Die Fachtheorie dieser dualen Berufsausbildung wird in der staatlichen, berufsbildenden Walter-Gropius-Schule vermittelt. Als jahrelanger Partner der Ausbildung in den Berufen der Steine- und Erden-Industrie übernahm der Unternehmerverband Mineralische Baustoffe (UVMB) e V. auch in diesem Jahr die Ausgestaltung der feierlichen Übergabe der Facharbeiterzeugnisse und ehrte die besten Jungfacharbeiter für ihre guten Leistungen.

UMVB-Geschäftsführer Dr. Stefan Seyffert übergab Urkunden und Prämien an Tyson Frohberg (Aufbereitungsmechaniker Sand und Kies) von der Mitteldeutschen Baustoffe GmbH und für Christoph Heinrich (Aufbereitungsmechaniker Naturstein) von den Hartsteinwerken Bayern-Mitteldeutschland. "Mineralische Rohstoffe finden wir überall und der Bedarf ist weiterhin hoch" Selbst in Wasserfiltern, Zahnpasta und Medikamenten seien sie zu finden, warb Dr. Seyffert für das Berufsbild. Auch die Innovation komme dabei nicht zu kurz, denn auch hier seien die Reduzierung von CO2-Emissionen und die weitere Digitalisierung erklärte Ziele der Branche. Steine- und Erdenberufe seien wesentlich moderner und interessanter, als viele dächten. Wichtig sei die richtige Ansprache junger Menschen.

"Die Jugend ist viel in den sozialen Medien unterwegs. Hier müssen wir präsent sein", stellte Seyffert fest. Tyson Frohberg fühlt sich nach eigener Aussage in seinem Betrieb sehr wohl. Viel moderne Technik und Fachwissen "und den ganzen Tag an der frischen Luft". Nachdem aus seinem eigentlichen Berufswunsch KFZ-Mechaniker nichts geworden war, hörte er auf den Rat seines Vaters, sich doch bei der nahe gelegenen MDB zu bewerben. Nach einem kurzen Bewerbungsgespräch war für ihn die Sache klar. Inzwischen ist Frohberg von seinem Beruf so überzeugt und motiviert, dass er an eine Meisterausbildung und perspektivisch auch an ein Studium denkt.

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