Die?Schüttflix?GmbH ist die erste Logistikdrehscheibe für?die?Schüttgutbranche, die digital funktioniert und analog Sand, Schotter und Split auf den Punkt liefert. | Foto: Schüttflix
Gütersloh (ABZ). - Die Corona-Pandemie hat beim Start-up-Unternehmen Schüttflix für eine starke Steigerung der Nachfrage gesorgt. Bauunternehmen würden derzeit verstärkt auf die Liefersicherheit und –flexibilität der digitalen Schüttgut-Plattform setzen, teilte das Gütersloher Unternehmen mit. Die Ausbreitung des Virus setzt nahezu allen Wirtschaftssektoren in Deutschland massiv zu. Kaum ein Bereich, der von den Auswirkungen der Viruserkrankung verschont bleibt. Auch im GaLaBau sowie im Tief- und Straßenbau stehen Unternehmen vor großen Herausforderungen. Eigentlich sind die Auftragsbücher zu dieser Jahreszeit prall gefüllt. Probleme bereiten im Zuge der Corona-Krise jedoch die Lieferketten. Verlässliche Lieferungen von Sand, Kies, Splitt und Co. seien auch während der Corona-Krise weiter möglich sind, so das Unternehmen. Seit Tagen verzeichne das Start-up aus Gütersloh steile Anstiege bei Bestellungen (+120 Prozent) und Neuanmeldungen auf der Schüttgut-Plattform. Allein in der letzten Woche habe Schüttflix nach eigenen Angaben deutschlandweit über 10 000 Tonnen Schüttgut ausgeliefert. „Uns rufen aktuell sehr viele Kunden an und fragen, ob wir weiterhin lieferfähig sind. Das können wir natürlich bejahen. Trotz der gestiegenen Nachfrage sind wir bisher all unseren Versprechen nachgekommen“, sagt Schüttflix-Gründer und CEO Christian Hülsewig. „Wir haben in den vergangenen 18 Monaten extrem viel Zeit und Energie in den Aufbau unseres Partnernetzwerks gesteckt. Jetzt können wir diesen Ansturm gut abfedern.“ Hülsewig weiter: „Bei uns sind alle Backendprozesse, vom Lieferschein bis zur Abrechnung, papier- und damit kontaktlos. Das ist derzeit natürlich wichtiger denn je.“
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