Mainz (dpa). – Die Tarifverhandlungen für die rund 890 000 Beschäftigten der deutschen Bauwirtschaft sind bei der letzten Sitzung überraschend abgebrochen worden. Die Arbeitgeber hatten die auf zwei Tage angelegte zweite Verhandlungsrunde in Mainz für beendet erklärt und der IG Bauen Agrar Umwelt einen dritten Gesprächstermin im August angeboten. IG-BAU-Verhandlungsführer Carsten Burckhardt zeigte völliges Unverständnis und unterstellte der Gegenseite ein Zeitspiel: "Sie wollen lediglich die Verhandlungen in die Länge ziehen mit dem Hintergedanken, dass es solange auch keine Tariferhöhungen gibt." Die Arbeitgeber ihrerseits kritisierten, dass die Gewerkschaft erneut über die Frage sprechen wollte, wie Arbeiter für die oftmals sehr langen Wegstrecken zu den Baustellen entschädigt werden könnten. Dies sei mit anderen Themen bereits in moderierten Spitzengesprächen unter dem Schlichter Rainer Schlegel nach der vorherigen Tarifrunde erörtert worden. Ein entsprechendes Abschlusspapier liege den Gremien zur Beratung vor. "Leider hat die Gewerkschaft immer wieder von der eigentlichen Diskussion der Entgeltfrage abgelenkt", sagte der Verhandlungsführer Uwe Nostitz vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe. Die Gewerkschaft fordert in der trotz Corona boomenden Branche neben dem Wegegeld 5,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Die Arbeitgeberseite hatte in der ersten Runde ein erstes Angebot vorgelegt.
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Deutschlands Maschinen- und Anlagenbau verlangt einen besseren Schutz vor unfairem Wettbewerb aus China. Der Branchenverband VDMA hat ein entsprechendes Positionspapier aus dem vergangenen Sommer verschärft. Neu ist die Forderung nach Ausgleichszöllen auf Ebene der Warengruppen, wenn entsprechende I
München (dpa/lby). | Ein starkes Auslandsgeschäft zieht die Branche 2025 nach oben und auch die ersten Monate des laufenden Jahres machen laut Branchenverband VDMA "vorsichtig optimistisch".
Nicht überall
Berlin (dpa) | Sparprogramme, Proteste und drohende Werksschließungen: Die Debatte um die Zukunft der Autoindustrie spitzt sich weiter zu. Der Verband der Automobilindustrie sieht weiteren Reformbedarf.
Inmitten der Debatte über Sparpläne
Berlin (ABZ). | Der Bundestag hat mit den Stimmen der Koalition das Infrastruktur-Zukunftsgesetz beschlossen. Verbände der Bauwirtschaft loben die Entwicklung überwiegend.
Wunsiedel (dpa) | Der Nordosten Bayerns will von den Plänen des Lkw-Herstellers Daimler Truck für eine neue Produktionsstätte in Cheb (Eger) in Tschechien profitieren.
«Eine Investition dieser Größenordnung direkt vor
Berlin (dpa) | Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Lastwagen kommt nach Einschätzung des Verbands der Automobilindustrie (VDA) zu langsam voran. In Deutschland waren im Juli 88 Standorte mit 355 Ladepunkten
Berlin (dpa) | Bauministerin Verena Hubertz hält den von der Linken vorgeschlagenen Mietendeckel für unrealistisch. «Dinge müssen auch umgesetzt werden können, brauchen Mehrheiten, und deswegen ist das keine Option», sagte die
Stuttgart (dpa) | Die Zahl der Handwerksbetriebe ist erstmals seit längerer Zeit wieder leicht gestiegen. Ende Juni waren 145.266 Betriebe eingetragen, wie Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold in Stuttgart mitteilte. Seit Jahresanfang