Steinach (ABZ). – Wie kann man Mietmaschinen clever verwalten, Verzögerungen vermeiden und die Übersicht über die Geräte behalten? Vor diesen Herausforderungen standen die Hoch-Gruppe und der Softwarebetreiber syniotec. Als Baustein zur weiteren Optimierung des Vermietprozesses war Hoch auf der Suche nach einer Lösung, die die Verwaltung der Mietflotte vollständig digitalisiert.
Wie der Softwarehersteller mitteilt, hat er mit der Hoch-Gruppe eine gemeinsame Plattform erschaffen, um die vollumfängliche Verwaltung des Mietparks zu vereinfachen. Wie syniotec berichtet, standen dabei folgende Ziele im Blickpunkt: Man wollte eine einheitliche Lösung schaffen, die alles abbildet. Der Fokus lag vor allem auf Buchungen und Kundenprofilen. Zudem wollte man die Maschinenauslastung besser überwachen und analysieren.
Lösung für die gesamte Branche
Nach der ersten Kontaktaufnahme zwischen der Hoch-Gruppe und syniotec wurde schnell klar: Die gemeinsame Vision besteht darin, eine Lösung zu entwickeln, die die gesamte Baubranche voranbringt. Syniotec entwickelte im stetigen Austausch mit der Hoch-Gruppe eine maßgeschneiderte SaaS-Lösung, also cloudbasierte Dienstleistungspakete, um die Baumaschinenverwaltung zu optimieren. Das integrierte Tracking mithilfe von Internet of Things (IoT), der Vernetzung der smarten Geräte, ermöglicht eine Echtzeit-Überwachung und -Steuerung der gesamten Baumaschinenflotte.
Das Ergebnis: Der Rental Asset Manager, kurz RAM. RAM fokussiert sich laut Aussage von syniotec auf Funktionen, die auf die Ansprüche von Baumaschinenvermietern und -händlern zugeschnitten sind. Das Ziel ist es dabei, die Prozesse und das Management zu optimieren und zu unterstützen. Der Rental Asset Manager digitalisiert damit die Verwaltung der Mietflotte. So behält die Hoch-Gruppe die Auslastungen im Blick und verwaltet die Buchungen von nur einer Plattform aus.
Telematik in Mietflotte
Im Zuge der Partnerschaft wurde die Mietflotte der Hoch-Gruppe mit Telematik von syniotec ausgestattet, um zentrale Informationen direkt in RAM zu visualisieren. Die Installation der IoT, das initiale Abbilden der Mietflotte im System und Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hoch-Gruppe wurden dabei von syniotec organisiert.
Die Ziele dieses Prozesses waren laut syniotec signifikante Verbesserungen in der Betriebseffizienz, eine präzisere Planung und Zuweisung von Maschinen, was zu verkürzten Ausfallzeiten und einer verbesserten Kundenzufriedenheit führt. Außerdem sollen der Kraftstoffverbrauch optimiert, Wartungsbedürfnisse proaktiv identifiziert und die Betriebskosten gesenkt werden.
Soll-Ist-Abgleich
Daten wie der Live-Standort des Equipments, die Betriebsstunden der Baumaschinen, eine vollständige Kundendatenbank und der aktuelle Status aller Mietverträge sind auf diese Weise im Handumdrehen ersichtlich. "Die Planung und Überwachung von Vermietungen, ein übersichtlicher Soll-Ist-Abgleich mit Hilfe von Telematik, automatische Benachrichtigungen bei Übernutzung und die mobile Erstellung von Übergabeprotokollen sind nur einige der Punkte, mit denen uns RAM tagtäglich hilft", sagt Fabio Hoch, Prokurist bei der Hoch-Gruppe.
Die Hoch-Unternehmensgruppe ist ein Familienunternehmen, welches nach eigenen Angaben traditionelle Geschäftsmodelle durchbricht und verändert. Ziel ist es dabei stets, die Effizienz auf Baustellen nachhaltig zu optimieren, indem sie hochwertige Markenprodukte und Dienstleistungen anbietet. Als Baustein zur weiteren Optimierung des Vermietprozesses war das Unternehmen auf der Suche nach einer digitalen Lösung, die die Verwaltung der Mietflotte vollständig digitalisiert.