Biberach/Linz/Ortenberg (ABZ). – Die operativ und wirtschaftlich grundsätzlich gesunde und gut geführte Unternehmensgruppe war aufgrund durch neue gesetzliche Bestimmungen erzwungener immenser Investitionen und Materialpreis-Explosionen in Schieflage geraten, informiert die auf Unternehmenssanierungen im Mittelstand spezialisierten Wirtschaftskanzlei BSK (Berbuer/Speier/ Kuhn).
Die Eigentümerfamilie habe unter Einbeziehung der Kanzlei sehr frühzeitig die Durchführung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt, um das mehr als hundert Jahre alte Unternehmen und die mehr als 150 Arbeitsplätze zu erhalten, so BSK. Die Knäble-Unternehmensgruppe werde seit dem 01.11.2024 unter dem Dach der österreichischen Swietelsky AG fortgeführt.
Das Unternehmen soll hierbei weiterhin vom bisherigen Management, bestehend aus Nicolas Knäble und Markus Rinderle, geleitet werden. Sämtliche aktiven Arbeitsplätze wie auch der Unternehmensstandort sollen erhalten bleiben, laufende Bauprojekte sollen unterbrechungsfrei fertiggestellt, künftige planmäßig angegangen werden. Nicht zuletzt können die Insolvenzgläubiger mit einer weit überdurchschnittlich hohen Befriedigung ihrer Forderungen rechnen.
"Wir sind sehr zufrieden, gemeinsam mit allen Beteiligten ein derart gutes Ergebnis erreicht zu haben. Swietelsky ist ein hoch seriöser und zuverlässiger Partner und ein Stabilitätsanker für die Knäble-Belegschaft wie auch für die Zukunft des Straßenbaus in Baden", so Rechtsanwalt Basil Speier von BSK.
"Unser Dank gilt aber insbesondere der loyalen und topmotivierten Belegschaft sowie der Eigentümerfamilie, die nicht nur frühzeitig sehr verantwortungsvoll gehandelt, sondern auch stets die Interessen der Mitarbeiter und des Unternehmens über ihre eigenen gestellt hat." Rechtsanwalt André Berbuer ergänzt: "Unternehmen und Arbeitsplätze konnten so wieder auf eine nachhaltig stabile Basis gestellt werden. Die Straßen unserer Region werden auch künftig von Biberach aus gebaut und instandgesetzt."