Die Nutzung des einzigen, natürlich nachwachsenden Baustoffs Holz zählt zum aktiv gelebten und umgesetzten Klimaschutz, wie das Ingenieurholzbau-Unternehmen Rubner Holzbau betont.
Die Ulmer Wohnungs- und Siedlung-Gesellschaft mbH (UWS) hat sich laut eigener Aussage bewusst für die Holzbauweise und die Ingenieurholzbauer von Rubner in Augsburg entschieden, um den Ulmer Science Park II zu erweitern. | Foto: Conné van d'Grachten
Ulm (ABZ). – Die Nutzung des einzigen, natürlich nachwachsenden Baustoffs Holz zählt zum aktiv gelebten und umgesetzten Klimaschutz, wie das Ingenieurholzbau-Unternehmen Rubner Holzbau betont. Bauwerke der Gebäudeklasse 5 mit einer Gebäudehülle in Holzbauweise sind Rubner zufolge in Deutschland immer noch architektonische "Meilensteine". Das Augsburger Unternehmen zeichnet im Rahmen dieses Projekts für die Tragwerksplanung und Produktion der Fassadenelemente sowie der sichtbaren Innenwandbekleidung verantwortlich.
Der Technologiestandort Ulm wird mit dem neuen Bürogebäude LMS 3/1 ein gutes Stück grüner. Der Erweiterungsbau fügt sich neben zwei bereits bestehende Objekte. Teile des Gebäudes bestehen aus vier Ebenen, straßenseitig erhöht sich das Gebäude allerdings um zwei weitere Etagen auf insgesamt sechs Obergeschosse. Auf einer Nutzfläche von rund 8400 m² sind neben modernen Büroflächen, offenen Kommunikationszonen auch ein Schulungszentrum untergebracht. Zusätzlich zu separaten Fahrradgaragen sind die Fahrzeug-Stellplätze mit Lademöglichkeiten für E-Mobilität ausgestattet. Generell entspricht das ressourcenschonend in hybrider Holzbauweise errichtete Gebäude höchsten Energiestandards – nicht zuletzt aufgrund seiner architektonisch markanten Fassade.
Mehr als 4300 m² Gebäudehülle fertigte Rubner laut eigener Aussage in Ober-Grafendorf werksseitig vor, davon rund 2700 m² Fassadenelemente und 1600 m² (412 Stück) ebenfalls bereits im Werk in die Fassadenelemente integrierte Holz-Alu-Fenster. Dazu kommen weitere 2200 m² Innenwandbekleidung aus lasierten Drei-Schichtplatten aus Fichtenholz in Sichtqualität. Maßgenau verarbeitetes Holz aus PEFC-zertifizierten Wäldern spielt somit sowohl in den Räumlichkeiten des Bürogebäudes als auch hinter den Kulissen der Fassadenverkleidung eine wesentliche Rolle.
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