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Unternehmen sorgt für die Sicherung eines Bahndamms in Kaiserslautern

Der umfassende Straßenausbau der Trippstadter Straße in Kaiserslautern erfordert eine grundlegende Hangsicherung. Wie die Spesa Spezialbau und Sanierung GmbH das Projekt umsetzt, erfahren Sie hier.

Von ABZ
Umfangreicher Straßenausbau
Die eingebrachten Anker werden zunächst mit Zementsuspension verfüllt, im Anschluss daran werden sie mit Bewehrungsmatten verstärkt. | Foto: Bauer

Kaiserslautern (ABZ). – Für die Verbreiterung der Trippstadter Straße in Kaiserslautern hat die Spesa Spezialbau und Sanierung GmbH den Hang gesichert. Das Projekt umfasste den Rückbau des angrenzenden Bahndamms sowie die Stabilisierung mit 300 Verpressankern. Die Straße im Süden der Stadt gilt seit Jahren als Verkehrsnadelöhr.

Erneuertes Verkehrskonzept

Zunehmender Autoverkehr, mehr Radfahrer und Fußgänger treffen auf beengte Platzverhältnisse zwischen Bahndamm und Häuserfront. Das Verkehrskonzept aus den 1980er-Jahren wird nun grundlegend überarbeitet. Seit August laufen die Vorarbeiten für den Ausbau des Abschnitts zwischen Karcher- und Logenstraße.

Das neue Konzept sieht nach Angaben der Stadt eine verbreiterte Fahrbahn, einen 2 m breiten Gehweg und beidseitig je 1,5 m breite Schutzstreifen für Radfahrer vor. Anwohner sollen künftig entlang der Straße parken können. Zudem entsteht eine Anbindung an die neue Fahrradstraße aus Richtung Universität bis zum Volkspark.

Für die Schaffung des benötigten Raums setzte das Tiefbau-Referat der Stadt auf die Kompetenz von Spesa.

300 Verpressanker genutzt

"Mithilfe von Spezialbaggern, die steile Böschungen bewältigen können, wurden zunächst große Teile des angrenzenden alten Bahndamms abgetragen und zurückgebaut", erklärt Sebastian Otto, Projektleiter der Spesa.

Zur dauerhaften Stabilisierung des verbleibenden Hangs brachten die Spezialisten insgesam 300 Verpressanker mit einer Länge von 7 bis 8 m in die Wand ein. Anschließend wurden die Anker mit einer Zementsuspension verfüllt und mit Bewehrungsmatten zusätzlich verstärkt. Den Abschluss bildete eine 20 cm dicke Schicht aus Spritzbeton. "So wird der Hang dauerhaft gesichert", so Sebastian Otto.

Die Hangsicherungsarbeiten wurden laut Spesa im Oktober erfolgreich abgeschlossen. Im Anschluss beginnt der Bau einer Gabionenwand als optische Verkleidung der Hangsicherung. Der eigentliche Straßenausbau ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen und soll im Herbst desselben Jahres abgeschlossen werden.

Die Spesa Spezialbau und Sanierung GmbH gehört zur Bauer Resources Gruppe, einem Geschäftsbereich der Bauer Gruppe mit Sitz in Schrobenhausen.

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