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Drei "Füchse" im Dauereinsatz an der Wasserkante

Seemann HTL prägt seit 30 Jahren den Rostocker Hafen. Mit sechs Fuchs-Umschlagmaschinen bewältigt die Firma effizient den Holzumschlag trotz Marktunsicherheiten.

Von ABZ
Umschlagmaschinen arbeiten im Rostocker Fischereihafen
Im Drei-Schichtbetrieb sind die drei MHL331F die Umschlagmeister im Rostocker Seehafen, teilt Kiesel mit. | Foto: Kiesel/Carsten Diaz

Baienfurt (ABZ). – Die Firma Seemann HTL Handel- und Transportlogistik GmbH & Co. KG, die seit mehr als drei Jahrzehnten das Leben im Seehafen Rostock mitprägt, führt mit Präzision, Leidenschaft und Maschinen den Holzumschlag.

Sechs Fuchs-Umschlagmaschinen von "Kiesel – mein Systempartner" sind Protagonisten dieses Erfolgs, teilt Kiesel mit.

"1992 nach der Wende – das war Anarchie", erinnert sich Geschäftsführer Hans-Christian Seemann. "Niemand wusste, wie es weitergeht. Wir aber hatten Arbeit." Die Firma begann bescheiden, entrindete nach einem Sturm, der ganze Teile von Waldbeständen vernichtet hatte, die Baumreste und exportierte das Holz in die Türkei.

Der Auftrag von 200.000 Festmetern Holz war dann der Wendepunkt: "Wir mussten schnell wachsen, größere Maschinen anschaffen – eine Herausforderung in einer Zeit, als der Hafenbetrieb noch improvisiert war." Heute hat Seemann zwölf Mitarbeiter und eine Flotte von hochmodernen Umschlagmaschinen, darunter vier Fuchs MHL331F und zwei Fuchs MHL360F von Kiesel – "unser verlässlicher Systempartner seit fünfzehn Jahren."

Der Blick auf das Betriebsgelände offenbart ein Bild der Effizienz: Die "Füchse" beladen Waggons, die Überführung der Holzmengen fließt im präzisen Taktschlag eines Metronoms. "Die Füchse sind perfekt auf unsere Arbeit abgestimmt. Kompakt, effizient, und mit 22 Tonnen und 11 Metern Reichweite wie gemacht für den Holzumschlag", sagt Seemann. Die Maschinen arbeiten im Dauereinsatz, "in manchen Fällen sogar nachts" und im 24-Stunden-Takt, wenn Schiffe gelöscht werden.

Die Sonderausstattung der Bagger beinhaltet Vorfilter, die auch kleinste Schmutz- und Metallpartikel vom Kreislauf trennen und dadurch Hydraulikkomponenten schützen. Das ist dem Senior-Chef wichtig, denn er setzt auf Nachhaltigkeit bei seinen Maschinen. Eine weitere Spezialität ist die "Banane", eine Krümmung des Auslegers. Durch diese Krümmung erreicht der Ausleger auch die tiefsten Winkel von Frachträumen.

Auf einer Höhe von bis zu 6 Metern operiert die Kabine und gewährt dem Fahrer optimale Sicht. Die Bagger sind durch Bereifung voll beweglich, Pratzen gewähren zudem einen festen Stand beim Stemmen der Fracht. Als Anbaugeräte sind Schalengreifer, Polypengreifer und Holzzangen verschiedener Größen für die unterschiedlichen Holz- und Schüttgutladungen im Einsatz.

"Der Markt ist hart", gesteht Geschäftsführer Seemann. Der Krieg in der Ukraine und geopolitische Spannungen haben Holzflüsse und Preise verändert. Doch die Firma hält Kurs. "Wir haben gelernt, flexibel zu bleiben. Unsere Maschinenflotte ist darauf ausgelegt, sowohl im Sturm als auch bei Flaute zu bestehen."

Obwohl die Wetterlage des Winters – traditionell die Saison für Hackschnitzel und Pellets – derzeit ungewiss ist, bleibt Seemann optimistisch: "Es kommt auf die Vorbereitung an. Wir stehen bereit, mit unserem Fuhrpark die kommenden Aufträge effizient zu meistern."

Dabei spiele der Preis bei der Anschaffung der Maschinen keine Rolle. "Die kosten letztendlich alle dasselbe, egal, welchen Hersteller du nimmst", konstatiert der Chef. Den wichtigen Unterschied sieht Seemann im Service. Und da fühlt er sich mit Kiesel bestens aufgestellt.

Seemann ist mehr als ein Betrieb – Seemann ist eine Lebensgeschichte, ein Sinnbild für Unternehmergeist. "Wenn du im Hafen arbeiten willst, brauchst du effiziente Maschinen, ein gutes Team – und einen zuverlässigen Partner", fasst Seemann zusammen. Die Zusammenarbeit mit Kiesel ist für ihn mehr als nur ein Geschäftsmodell. "Kiesel versteht uns", weiß der Umschlagexperte.

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