Chieming (ABZ). – Unmittelbar am bayerischen Chiemsee liegt der Biomassehof Chiemgau, der kürzlich zum Schauplatz eines Praxistests wurde. Dort standen die Effizienz und Leistungsfähigkeit zweier Zerkleinerungsanlagen zur Aufbereitung von Altholz auf dem Prüfstand:
Der neue EuRec S-850 und der altbewährte ARJES VZ 850. Ziel des Vergleichstests war es, die Qualität beider Maschinen beim Schreddern von Palettenholz zu bewerten. Der ARJES VZ 850, angetrieben von einem 16-Liter-Dieselmotor mit 565 kW, gilt in der Recyclingbranche bereits als zuverlässiger Zweiwellenzerkleinerer. Ihm gegenüber stand der Herausforderer, EuRec S-850, ausgestattet mit einem 11-Liter-Dieselmotor mit 315 kW.
Was zunächst wie ein Kopf-an-Kopf-Rennen aussah, entpuppte sich aufgrund des weiterentwickelten Konzeptes innerhalb der Zerkleinerungseinheit als Erfolg für die neue Maschinengeneration EuRec S-850, so die Beteiligten. Rund 30 t der zerkleinerten Holzabfälle konnten demnach mit einer Endkorngröße zwischen 0 bis 100 mm aufbereitet werden. Der VZ 850 erzielte bei derselben Ausstattung und Drehzahl der Zerkleinerungswellen dagegen nur 25 t im Bereich 0 – 100 mm.
Dieser Vergleichstest belege, dass der EuRec S-850 trotz seines kleineren Motors eine gute Leistung erbringe und zugleich ein feineres Endprodukt produziere. Eine Zusicherung, welche die bevorstehende Markteinführung des EuRec S-850 für den Hersteller laut eigener Aussage besonders vielversprechend aussehen lässt.