Wesseling (ABZ). – Radeln im urbanen Raum ist beliebt, sei es zur Arbeit, mit den Kindern zur Kita oder Schule, für ein persönliches Treffen on-site auf großflächigen Werken, Produktions- oder Logistikstätten. Neben dem altgedienten Fahrrad werden dazu immer häufiger E-Bikes eingesetzt.
Sie überbrücken spielerisch, Raum und Zeit, sorgen für Bewegung, eine gute Balance zwischen "Sitzen" und "Bewegung" und tragen zu einer Reduzierung von klimaschädlichen Emissionen bei.
Was bei E-Autos schon heute eine Herausforderung im urbanen Bereich ist, ist im Falle von E-Bikes ein aktuell häufig ungelöstes Problem: Entweder fehlt für die meist hochpreisigen E-Bikes eine sichere und als solche gut erkennbare Unterstellmöglichkeit oder der Strom wird direkt aus der Steckdose bezogen, bei dem der tatsächliche Anteil der erneuerbaren Energien eher fragwürdig erscheint, so die Amtra Mobilraum GmbH. Damit macht Amtra laut eigener Aussage nun Schluss und präsentiert die ersten Prototypen einer Amtra-E-Bike-Ladestation zum Einsatz in der urbanen Infrastruktur, direkt im Bereich von Schulen und Kitas oder im Bereich großflächiger Werke oder Infrastruktur-Großprojekte.
Wer nur auf den Aspekt der Abstellsicherheit/zentrale Abstellmöglichkeit setzt, kann das Modul nutzen, so der Hersteller. Erweiterungen, etwa durch spezielle Sicherheits- oder Kameraeinrichtungen sollen dabei kundenindividuell und unter Berücksichtigung rechtlicher Aspekte möglich sein. Seine volle Wirkung entfaltet die Amtra-E-Bike-Ladestation gemäß Unternehmensüberzeugung allerdings erst in Kombination mit den von Amtra dazu entwickelten Photovoltaik-Modulen.
Durch die Kombination aus Photovoltaik-Modulen und einem Batteriespeicher soll die Ladestation tagsüber Solarenergie zur Ladung der E-Bikes nutzen können sowie in Kombination mit einem Energie-Speicher je nach Dimensionierung für eine Überbrückung von dunkleren Tagesabschnitten sorgen. Nebenbei sollen dadurch die Stromkosten reduziert werden können und der Einsatz derE-Bike Ladestation in Kombination mit einer (teil)-autarken Energieversorgung zu einer höheren Arbeitnehmerzufriedenheit, einer positiven Außenwahrnehmung und Erreichung eigener Nachhaltigkeitsziele der Nutzer beitragen. Das moderne Design füge sich harmonisch in das urbane Gesamtbild mit nachhaltiger Teilfassade aus regenerativem Holz (innerhalb der EU) und einer farblichen Anspielung an Frische und Natur.
Eine bei Amtra laut eigener Aussage an allen Standorten nachhaltig organisierte Zero-Waste-Kreislaufwirtschaft sorgt dafür, dass Einheiten der Nutzer stets auf dem Stand der Technik unter Vermeidung von Abfall zur Verfügung stehen. Erste Kundenerfahrungen zeigen, so das Unternehmen, ein hohes Interesse.