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Rückschlag bei Auftragseingängen verzeichnet

Maschinenbau verzeichnet kräftigen Auftragsrückgang im September 2025 laut VDMA. Inlandsbestellungen um 5%, Auslandsbestellungen um 24% gesunken. Gesamtes drittes Quartal 6% unter Vorjahr. Insgesamt 1% weniger Aufträge in den ersten neun Monaten 2025.

Von ABZ
VDMA-Zahlen zum Maschinenbau
Werkzeuge für den Maschinenbau stehen in der Fertigung eines Maschinenbauers. Im September 2025 verzeichnete der deutsche Maschinenbau einen Rückgang der Inlandsbestellungen von 5 Prozent und ein Auftragsminus von 24 Prozent im Ausland. | Foto: picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod

Frankfurt am Main (ABZ). – Die Maschinenbaufirmen in Deutschland haben im September einen kräftigen Rückgang in ihren Auftragsbüchern verbucht. Real ergab sich im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Minus von 19 Prozent, teilt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mit.

"Maßgeblich verantwortlich für diesen Rückschlag war zwar ein Basiseffekt im Ausland. Zudem gab es im September 2024 Sondereffekte durch Bestellungen für Großanlagen, die sich so nicht wiederholt haben", sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt.

"Aber das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich der Maschinenbau weiterhin in einer spürbaren Nachfrageflaute und Unterauslastung befindet. Dies wird sich grundsätzlich erst auflösen, wenn die vielen Krisen im globalen Handel etwa rund um die US-Strafzölle gelöst werden und in Deutschland und Europa Reformen durchgeführt werden, die die Unternehmen wirklich entlasten", ergänzt er. "Wir bestätigen damit unsere Prognose eines realen Produktionsrückgangs von 5 Prozent in diesem Jahr."

Das Orderminus im September 2025 verteile sich auf einen Rückgang der Inlandsbestellungen von 5 Prozent und ein Auftragsminus von 24 Prozent im Ausland. Aus den Euro-Partnerländern kamen 13 Prozent weniger Bestellungen, aus den Nicht-Euro-Länder waren es 27 Prozent weniger Aufträge.

Im gesamten dritten Quartal 2025 (Juli bis September) blieb der Auftragseingang laut Verband damit ebenfalls deutlich um 6 Prozent unter dem Vorjahr. Die Inlandsorders resultierten real 3 Prozent schwächer, die Auslandsbestellungen verfehlten das Vorjahresquartal um 7 Prozent (Euro-Länder: minus 2 Prozent, Nicht-Euro-Länder: minus 9 Prozent).

Für die ersten neun Monate 2025 (Januar bis September) resultierte damit ein leichter Auftragsrückgang von 1 Prozent, der sich gleichmäßig auf In- und Ausland verteilte. Während aus den Euro-Ländern in diesem Zeitraum noch Orderzuwächse von 10 Prozent verbucht werden konnten, blieben die Nicht-Euro-Länder um 5 Prozent hinter dem Vorjahr zurück.

ABZ

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