Berlin (ABZ). – Der Erwerb von Wohneigentum ist heute wieder spürbar erschwinglicher als nach unmittelbar nach Beginn und im Verlauf der Zinswende im Jahr 2022.
Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp), die jüngst erschienen ist, informiert der Verband. Ausschlaggebend für die verbesserte Erschwinglichkeit sei vor allem die Kombination aus positiver Einkommensentwicklung und stabilen Finanzierungsbedingungen.
"Die Realeinkommen steigen, die Phase der Zinserhöhungen ist vorerst abgeschlossen. Damit ist der Erwerb von Wohneigentum heute leistbarer als vor zwei bis drei Jahren", erklärt vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt. Der Wohnimmobilienmarkt erhole sich weiterhin von der abrupten Zinswende im Jahr 2022. Seit Mitte 2024 gehe es bei Preisen und Finanzierungsvolumina wieder aufwärts – "in kleinen Schritten, aber fortwährend".
Die Realeinkommen steigen, die Phase der Zinserhöhungen ist vorerst abgeschlossen. Damit ist der Erwerb von Wohneigentum heute leistbarer als vor zwei bis drei Jahren, so die Studie- Hinzu komme, dass die Neuvertragsmieten aufgrund der angespannten Wohnungsmarktsituation kontinuierlich angestiegen seien. "Aufgrund des weiterhin enger werdenden Mietwohnungsmarkts wird der Wohneigentumserwerb wieder attraktiver, was sich in einer steigenden Nachfrage nach Darlehen zeigt", sgate Tolckmitt.
Der im Durchschnitt zu entrichtende Zinssatz für eine Wohnimmobilienfinanzierung sei zwischen 2023 und 2025 von 3,96 Prozent auf 3,5 Prozent zurückgegangen. Die vdp-Studie verdeutliche zudem, dass die durchschnittliche Kreditbelastungsquote in den vergangenen zwei Jahren annähernd konstant blieb (26,7 Prozent gegenüber 26,2 Prozent) und sich die Darlehenslaufzeit im Durchschnitt von 26,6 auf 28,1 Jahre moderat erhöhte.