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Verband drängt auf Regierungsbildung

Der ostdeutsche Bauindustrieverband fordert eine rasche Regierungsbildung in Sachsen, um die Bauwirtschaft zu stabilisieren und dringend benötigte Projekte anzugehen.

Von dpa

Potsdam (dpa). – Der ostdeutsche Bauindustrieverband drängt auf eine schnelle Regierungsbildung in Sachsen und begründet das mit der schwierigen Lage der Branche. "Eile ist geboten – der Hochbau in Sachsen ist in den ersten sieben Monaten des Jahres um fast neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen", betonte Hauptgeschäftsführer Robert Momberg.

Kaputte Straßen und marode Brücken seien ein realer Wettbewerbsnachteil. Angesichts der Herausforderungen sei es notwendig, politische Verantwortung zu übernehmen und Kompromisse bei der Regierungsbildung zu finden, hieß es. Man brauche schnell einen Haushalt für 2025. Die vorhandenen Mittel müssten unverzüglich für Bauprojekte freigesetzt werden. "Das Land braucht bezahlbare Wohnungen, eine leistungsfähige Infrastruktur und eine Perspektive für die Angestellten am Bau."

Zudem müsse den Unternehmen die bürokratische Last abgenommen werden. "Das kann nur gelingen, wenn sich die Staatsregierung ernsthaft zum Bürokratieabbau bekennt und endlich unnötige Regelungen abbaut", erklärte Momberg. Der Bauindustrieverband Ost vertritt die Interessen von 260 Bauunternehmen.

dpa

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