Stuttgart (dpa). – Die seit Neujahr geltenden Diesel-Fahrverbote in Stuttgart haben – wohl auch wegen der Ferienzeit – zu keinen größeren Problemen geführt. Bei einer allgemeinen Kontrolle der Polizei zu Beginn des Jahres wurden lediglich zwei Autofahrer verbotenerweise in der Umweltzone angetroffen. Beide waren Polizeiangaben zufolge mit ausländischen Kennzeichen unterwegs, die Fahrer wussten nach eigener Aussage nichts von den Verboten. Die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) hatte keine Kenntnis von einem erhöhten Fahrgastaufkommen. Die Zahlen seien aber wegen der Ferien ohnehin nicht repräsentativ, sagte eine SSB-Sprecherin. Seit Jahresbeginn dürfen Diesel der Abgasnorm 4 und schlechter nicht mehr in die Umweltzone fahren. Anwohner haben bis 1. April eine Übergangsfrist. Polizei und Stadt wollen bei Kontrollen in den ersten vier Wochen nur ermahnen, ein Bußgeld wird also noch nicht fällig.
dpa
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