Straubing (dpa). – Die Verkehrsminister der Länder wollen mehr Geld zur Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland.
Die Länder fordern den Bund auf, einen größeren Anteil des Milliarden-Sondervermögens für die Verkehrsinfrastruktur vorzusehen, wie das Vorsitzland Bayern nach der Verkehrsministerkonferenz in Straubing mitteilte.
Die Mittel sollten neben dem Bestandserhalt zudem auch für Neu- und Ausbauprojekte sowie die Digitalisierung genutzt werden. Sie müssten für zusätzliche Investitionen dienen und sollten überjährig bereitstehen.
Mitte September hatte das Bundesverkehrsministerium von Milliarden-Finanzlücken für den Aus- und Neubau von Autobahnen berichtet. Beim Deutschlandticket stellte die Verkehrsministerkonferenz die Weichen für einen Preismechanismus, der ab 2027 gelten soll.