Ludwigshafen (dpa). – Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sieht große Infrastrukturvorhaben in Rheinland-Pfalz – von den Hochstraßen in Ludwigshafen bis zur zweiten Brücke bei Wörth sowie der Rheinvertiefung – auf einem guten Weg.
Bei einem Besuch in der Region betonte der CDU-Politiker die Fortschritte sowie die enge Zusammenarbeit der Kommunen und die Bedeutung schneller Genehmigungen für Kosten- und Zeitpläne. Die Sanierung der maroden Hochstraßen in Ludwigshafen gehe gut voran, meinte Schnieder.
Die Arbeiten liefen hervorragend, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Mannheim und Ludwigshafen sei vorbildlich. Für das gesamte Hochstraßensystem Nord und Süd werden demnach 334 Millionen Euro übernommen – rund 85 Prozent der förderfähigen Kosten: 60 Prozent sind vom Bund, 25 Prozent vom Land.
Zu möglichen Mehrkosten sagte Schnieder, zunächst gelte der erteilte Förderbescheid. "Wenn Dinge sich ändern, wird man darüber sprechen können." Die Verkehrsader hat große Bedeutung für Pendler und Unternehmer in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.