Niedriges Gewicht, schnelle Verlegung, keine Erdarbeiten: Das sind nur einige der Vorteile, die sich beim Einsatz der Kunststoffbaustraße positiv bemerkbar machen. | Foto: thyssenkrupp Infrastructure
Essen (ABZ). – Niedriges Gewicht bei hoher Traglast sowie niedrige Transport- und Verarbeitungskosten: Das sind laut Unternehmen nur einige der Vorteile beim Einsatz der neuen Kunststoffbaustraße von der thyssenkrupp Infrastructure GmbH. Bei den Kunststoffelementen handele es sich um Leichtgewichte. Für den An- und Abtransport seien keine Spezialfahrzeuge notwendig. Ein einziger Lkw könne je nach Größe bis zu 75 Platten transportieren. "Entsprechend niedrig sind die Transportkosten", erklärt Eberhard Uelner, Produktmanager Grabenverbau bei der thyssenkrupp Infrastructure. Die Elemente bestehen aus Polyethylen, verfügen über die Abmessungen 3000 mm x 2400 mm x 45,5 mm und sind ohne Erdarbeiten verlegbar. Trotz eines relativ geringen Eigengewichtes von rund 280 kg pro Platte beträgt die Traglast in Abhängigkeit vom Untergrund etwa 160 t/m².
"Die Elemente sind einfach und schnell zu verlegen und sorgen für eine optimale Lastverteilung", so Eberhard Uelner weiter. "Das trägt zu wirtschaftlichen Abläufen auf der Baustelle bei." Laut thyssenkrupp können die Elemente der Kunststoffbaustraße auf fast jedem Untergrund eingesetzt werden. So etwa zum Schutz des Untergrunds bei temporären Baustellenzufahrten. Darüber hinaus eigne sich die Kunststoffbaustraße als Wegeverbreiterung oder Lagerfläche, ebenso wie als Kran- und Montageplattform für Windenergie, Leitungsbau oder Solaranlagen. Im Eventbereich kann die Kunststoffbaustraße beispielsweise als Grundfläche für einen Parkplatz oder als Fußweg eingesetzt werden. Mit einem speziellen Geotextil unterlegt schützen die Elemente sensible Oberflächen wie Natur- oder Betonsteinpflaster.
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