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Kleine Mengen Beton direkt auf der Baustelle produzieren

Von ABZ
Vor-Ort-Beton statt Transport-Beton
Dellschau: "Vor-Ort-Beton statt Transport-Beton." | Foto: Dellschau

Bergheim (ABZ). – Wer kleinere Mengen Beton auf seiner Baustelle benötigt, hat oft ein Problem: Kauft man wenig, zahlt man sehr viel für diesen unverzichtbaren Baustoff. Noch teurer wird es, wenn die Baustelle weit entfernt vom nächsten Betonwerk ist. Denn der Weg, den der Transportbeton zurücklegen muss, schlägt sich in der Rechnung nieder. Diese Kosten potenzieren sich dann, wenn die jeweilige Menge klein ist.

Dabei ist die Lösung für dieses Problem aus Sicht von Blend ganz einfach: Vor-Ort-Beton anstatt Transport-Beton. Lässt es die Anwendung zu, können findige Unternehmer mit einer mobilen Beton-Recyclinganlage von Blend eigenen Angaben zufolge ihren Beton direkt vor Ort aus Material herstellen, das oft genug sowieso schon vor Ort vorhanden ist: Sie veredeln den anfallenden Beton-Abbruch zu neuem Baumaterial.

Dadurch befreien sie sich auch vom Preisdiktat der umliegenden Betonwerke, versichert das Unternehmen. Damit amortisiere sich die Investition in die Maschine von Blend viel schneller als viele Interessenten denken. Außerdem sei die Dokumentation des erzeugten Betons ein Kinderspiel.

Verkauft werden diese Maschinen in Deutschland von Robert Dellschau aus Bergheim, der eigenen Angaben zufolge ein Experte für Beton-Recycling ist. "Es ist gar nicht schwierig, seinen Beton direkt vor Ort zu produzieren", sagt Robert Dellschau und weiter: "Denn hat man einmal eine Blend-Maschine erworben, kann man sie ganz flexibel genau dort aufstellen, wo sie gebraucht wird. Danach reist sie einfach weiter zur nächsten Baustelle. Das ist die Philosophie von Vor-Ort-Beton anstatt Transportbeton.

Das ist die Philosophie von Blend." Gleichzeitig lasse sich mit der Blend-Maschine von Dellschau genau die Menge an Beton erzeugen, die auch gerade gebraucht werde. Transportkosten entstehen nur einmalig: für die Maschine und die Zutaten des Betons. Sie verringern sich weiter, wenn man Recycling-Beton aus vorhandenem Abbruchmaterial einsetzen kann. "Natürlich ist es eine Herausforderung, eine solche Baustelle kostenoptimal einzurichten. Aber genau hier liegt der Gewinn moderner Bauunternehmen", erläutert Dellschau weiter. Er weist auch darauf hin, dass die vorgeschriebene Dokumentation des mit der Maschine erzeugten Betons problemlos möglich ist. Dellschau weiß, dass sich viele Bauunternehmer dem Preisdiktat der Betonwerke ausgeliefert fühlen. Dabei könnten sie sich seiner Auffassung nach leicht davon befreien.

"Es ist in sehr vielen Fällen wesentlich kostengünstiger, ein Mal in eine Maschine zu investieren als immer wieder in Transportbeton", ist sich der Diplom-Ingenieur sicher.

"Die Preispolitik der Betonwerke ist oft schwer zu durchschauen und in der Regel kennt der Preis nur eine Richtung: nach oben", sagt er. Auf lange Sicht spare man nach Dellschaus Ansicht nach der Anschaffung der Maschine bei jedem Einsatz. Dazu komme die Möglichkeit, Beton für Unternehmen in der Nachbarschaft herzustellen, die so ebenfalls von kürzeren Wegen für ihren Beton profitieren. So entstehen dezentrale Mini-Betonwerke, die sich laut Händler durchaus lohnen, wenn sie professionell betrieben werden. Denn die Maschine lasse sich nicht nur vor Ort auf der Baustelle, sondern auch direkt auf dem eigenen Hof nutzen, wenn sie gerade nicht anderweitig im Einsatz ist. Dann produzieren kluge Unternehmen Betonblocksteine, Flüssigboden oder sogar Flüssigbeton für Gebäude-Printing, so der Händler. "Die Zukunft der dezentralen Betonherstellung hat gerade erst begonnen", ist sich Dellschau sicher.

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