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EU massiv unter Druck

Deutsche Wirtschaft fordert von der EU mehr Wohlstand durch Bürokratieabbau, günstige Energie und Fachkräfteeinwanderung.

Von dpa
Wirtschaft bemängelt
Ursula von der Leyen (M), Präsidentin der Europäischen Kommission, lässt sich beim Spitzengespräch der Deutschen Wirtschaft im Haus des Deutschen Handwerks mit Peter Adrian (l-r), Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Peter Leibinger, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), und Rainer Dulger, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), fotografieren. Die Veranstaltung der vier Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), soll einen Austausch über zentrale wirtschafts- und europapolitische Herausforderungen sowie über die Erwartungen der deutschen Wirtschaft an bevorstehende Entscheidungen auf europäischer Ebene ermöglichen. | Foto: picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka

Berlin (dpa). – Die deutsche Wirtschaft sieht Europa im internationalen Wettbewerb massiv unter Druck.

Spitzenverbände fordern EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu einem wirtschaftsfreundlicheren Kurs auf. "Die Wettbewerbsfähigkeit vieler Standorte in der Europäischen Union ist gefährdet", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der vier Spitzenverbände BDA, BDI, DIHK und ZDH zu einem Spitzengespräch mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Berlin.

Von der Leyen sagte den Unternehmen Entlastungen zu. Der Kampf um Europas Wettbewerbsfähigkeit sei entscheidend. In der Erklärung der Verbände heißt es, hohe Energiepreise, fehlende Fachkräfte und unnötige Bürokratie bremsten Innovation und Investitionen. Europa brauche eine "Wettbewerbsagenda". Konkret wird ein Rückbau von Bürokratie gefordert.

"Komplexe Regulierungen und exzessive Berichtspflichten dürfen die Innovations- und Investitionskraft unserer Unternehmen nicht lähmen." Der europäische "Clean Industrial Deal" müsse garantieren, dass Energie auch bei steigendem Bedarf bezahlbar und verlässlich verfügbar bleibe. Der Binnenmarkt müsse vertieft und die Mobilität von Fachkräften erleichtert werden. Die Kommission habe die europäische Wettbewerbsfähigkeit ins Zentrum gerückt, sagte von der Leyen.

dpa

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