Bielefeld (ABZ). | Das europaweit tätige Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck hat im Geschäftsjahr 2025/26 nach eigenen Angaben eine Gesamtleistung von 6,3 Milliarden Euro erzielt (Vorjahr 6,3 Milliarden Euro). Der Auftragseingang betrug 7,3 Milliarden Euro (Vorjahr 7 Milliarden Euro).
„Die Situation im Hochbau bleibt anspruchsvoll. Deckungsbeiträge sind durch verschiedene Rahmenbedingungen unter Druck. Umso mehr zeigt der gestiegene Auftragseingang, dass unser Verständnis von zukunftsfähigen Gebäuden den Bedarf des Marktes trifft. Mit unseren Produkten schaffen wir die Voraussetzungen für Arbeiten, Wirtschaften und Zusammenleben“, sagt Jörg-Uwe Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter von Goldbeck.
Das Unternehmen verzeichne weiter steigende Aufträge im Wohnungsbau. Mit einem Auftragseingang von über einer Milliarde Euro (Vorjahr: 691 Millionen Euro) sei Wohnungsbau das wachstumsstärkste Produkt. Rund 5000 Wohneinheiten hat Goldbeck nach eigenen Angaben bisher fertiggestellt, weitere rund 8000 seien aktuell im Bau. Öffentliche Auftraggeber vertrauten bei der Umsetzung ihrer Bauvorhaben verstärkt auf den Generalunternehmer Goldbeck – das gelte für den Schulbau sowie für Rettungs- und Sicherheitsgebäude.
Erstmals expandiert Goldbeck direkt in den US-Markt. Gemeinsam mit einem der größten US-amerikanischen Bauunternehmen, Mortenson aus Minneapolis, gründete das Unternehmen ein Joint Venture.
„Der Markteintritt in die USA eröffnet neues Wachstumspotenzial für Goldbeck. Unsere systematisierte Bauweise unterscheidet uns vom dortigen Wettbewerb. Wir freuen uns, mit Mortenson einen starken Partner an unserer Seite zu haben, der den lokalen Markt sehr gut kennt und unsere Expertise im Planen und Bauen optimal ergänzt“, so Jan-Hendrik Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter von Goldbeck.
