Füssen (ABZ) | Das Waschparadies Bunz hat die neue Pflegehalle am Standort Füssen mit Schnelllauftoren des Herstellers Efaflex ausgestattet. Wie der Betreiber berichtet, rüstet er die Ein- und Ausfahrten seiner hochfrequentierten Objekte standardmäßig mit den Systemen des Typs EFA-STT-S aus, um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.
Thomas Bunz, Geschäftsführer der Waschparadies Bunz – Waschanlagen in Lindenberg, vergleicht das Niveau seiner Anlagen mit der gehobenen Gastronomie. Die Betriebe in Lindenberg, Wangen, Kaufbeuren und Füssen lägen mit ihrer Ausstattung deutlich über dem regionalen Standard. Nach der Fahrzeugreinigung in der hocheffizienten Anlage steht den Kunden dort eine moderne Pflegehalle zur Verfügung, die Schutz vor Regen, Wind, Kälte oder intensiver Sommersonne bietet.
Bereits beim Kauf der Waschanlage in Füssen nutzte das Objekt Technik aus dem Hause Efaflex. Da eine wettergeschützte Pflegehalle zum festen Konzept des Unternehmens gehört, erhielt auch der Standort in Füssen einen entsprechenden Anbau, dessen Ein- und Ausfahrten ebenfalls mit den Schnelllauftoren des Premiumherstellers versehen wurden. Nach Angaben des Eigentümers haben sich die Anforderungen in den vergangenen Jahren verändert. Aufgrund extremer Witterungsverhältnisse im Winter sowie starker Sonneneinstrahlung im Sommer putzen viele Kunden ihr Fahrzeug nicht mehr im Freien. Die Kombination aus Waschen und anschließender Pflege im geschützten Raum wird laut Bunz intensiv genutzt: Seit der Fertigstellung des Hallenanbaus in Füssen haben sich die Waschzahlen erhöht, während der Umsatz um 20 % gestiegen ist.
An Spitzentagen müssen die Aggregate und technischen Vorrichtungen Höchstleistungen erbringen. Um geschäftliche Verluste durch Ausfälle zu vermeiden, sind wesentliche Kernkomponenten innerhalb der Waschstraße redundant ausgelegt. Da dies bei den Toren konstruktiv nicht möglich ist, müssen diese ohne Unterbrechung fehlerfrei arbeiten. Nach Angaben des Betreibers, der seit langen Jahren mit dem Torhersteller kooperiert, bewältigen nur wenige Systeme die geforderte Zyklenzahl im harten Alltag. Bei Vollbetrieb registriert das Unternehmen 600 und mehr Öffnungen sowie Schließungen pro Tag. Die eingesetzten Tore vereinen hierbei eine hohe Geschwindigkeit mit dauerhafter Zuverlässigkeit.
Unter technologischen Gesichtspunkten verfügen die eingebauten Tore über Klarsichtlamellen, die für einen ausreichenden Tageslichteinfall in der Pflegehalle sorgen. Das Torblatt ist zudem für hohe Windgeschwindigkeiten ausgelegt. Nach Datenblatt des Herstellers erreicht das System Öffnungsgeschwindigkeiten von bis zu 3,0 m/s und wird in Baugrößen von bis zu 8000 x 7800 mm für unterschiedliche Einsatzbereiche produziert.
Die Lamellen lassen sich individuell anpassen, wobei die Sichtsektionen serienmäßig aus PVC-freiem Acrylglas bestehen und optional mit grau eingefärbten oder transluzenten Lamellen kombiniert werden können. Anstelle einer klassischen Aufwicklung auf einer Welle nutzt die Konstruktion eine spezielle Efaflex-Spirale, die das Torblatt platzsparend auf Abstand hält. Dieses Konstruktionsprinzip verbindet hohe Geschwindigkeiten mit Langlebigkeit und sorgt laut Hersteller für einen leisen, verschleißfreien Lauf, wodurch die Optik des Torblatts über Jahre hinweg erhalten bleibt.
Efaflex produziert Schnelllauftore für industrielle Anwendungen und bedient seit der Gründung im Jahr 1974 Kunden aus den Bereichen Industrie, Handwerk, Lebensmittelherstellung sowie Chemie und Pharma. Nach eigenen Angaben ist das Familienunternehmen als einziger Hersteller schnelllaufender Industrietore im Weltmarktführer-Index eingetragen. Die Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit mehr als 1600 Mitarbeiter, hat ihren Stammsitz im bayerischen Bruckberg und ist dort als größter Arbeitgeber der Region verankert. Über zwölf Tochtergesellschaften auf fünf Kontinenten bedient der Betrieb die internationalen Märkte und erwirtschaftet mehr als 60 % des Gesamtumsatzes im Ausland.
