Haderslev/Dänemark (ABZ). – Die Berufs- und Warnkleidung von Engel Workwear zeichnet sich nach Unternehmensangaben durch ihren innovativen Charakter aus, was verschiedene Auszeichnungen und Preise belegen. Sie gehen auf die Arbeit der Design Managerin Malene Dirksen zurück, die Kundenanforderungen mit feinem modischem Gespür in passgenaue, langlebige Workwear und normgerechte, funktionale Schutzkleidung umsetzt.
Dieser Mix wird in Zukunft nicht mehr reichen, sagt sie voraus. Denn Nachhaltigkeit und Gleichberechtigung sind die wichtigen Trends von morgen..
Engel Workwear ist Hersteller von Berufskleidung für das Baugewerbe und Handwerk, Industrie und Logistik sowie alle Branchen, in denen hoch sichtbare Warnkleidung getragen wird. Die Kollektionen des Unternehmens zeichnen sich durch eine hohe Qualität, Anwenderfreundlichkeit und maßgeschneiderte Funktionalität sowie durch ein skandinavisches, von Minimalismus geprägtes Des
ign aus. Diese innovative Mischung hat den Sortimenten Safety und X-Treme bereits mehrere Auszeichnungen mit dem Plus X-Award eingebracht. Verantwortlich für das herausragende Abschneiden ist die Design Managerin Malene Dirksen, die bereits seit einigen Jahren für die Kollektionsentwicklung bei Engel Workwear zuständig ist.
Im Interview spricht sie über die zukünftigen Herausforderungen der Branche. Malene Dirksen: "Workwear muss zuallererst die Anforderungen einer Berufsgruppe oder eines Kunden in die richtige Balance mit Langlebigkeit, einer sehr guten Passform und einer schicken Optik der Kleidung bringen. Warnkleidung folgt außerdem den Vorgaben der Norm ISO 20471, die viele Elemente der Schutzkleidung bereits definiert. Unsere Aufgabe ist es, diese Anforderungen in einem Kleidungskonzept von Kopf bis Fuß umzusetzen. Gleichzeitig müssen wir die Trends im Blick behalten, um auch den Wünschen unserer Kunden an ein zeitgemäßes Design gerecht zu werden."
Auf die Frage inwiefern Frauen im Beruf in die Kollektionsphilosophie von Engel Workwear eingehen, antwortet sie: "Vor drei Jahren haben wir die Linie Safety Ladies eingeführt und unsere erfolgreiche Handwerker-Kollektion Galaxy um Damenhosen und -oberteile ergänzt. Damit folgen wir einer sich ändernden Arbeitswelt: Immer mehr Frauen sind inzwischen in klassischen Männerberufen tätig. Dort wollen sie als gleichwertiges Team-Mitglied gesehen werden.
Dazu gehört auch eine Berufs- oder Schutzkleidung, die ihren Ansprüchen genügt. Oberste Priorität hat dabei eine gute Passform von Jacken und Hosen. Wir haben lange an geeigneten Schnitten gearbeitet, die einen guten Sitz mit Bewegungskomfort und Funktionalität verbinden. Der Anfang für ein neue Workwear-Generation ist damit gemacht. Und wir gehen davon aus, dass sich der Trend paritätischer Kollektionen fortsetzt."
In Zukunft spielten ökologische Aspekte spielen eine immer wichtigere Rolle.
Daher werde ein Umdenken bei der Auswahl der Materialien stattfinden. Gewebe für Workwear und ausgerüstete Textilien für Schutzkleidung müssen möglichst umweltfreundlich sein und gleichzeitig die für die Arbeitswelt geforderten Leistungseigenschaften haben, erklärt Dirksen und weiter: "Verschleißbeständigkeit, Haltbarkeit, Langlebigkeit und gute Pflegeeigenschaften für Privat- und Mietwäsche. In diesem Zusammenhang wird Polyester weiter an Bedeutung gewinnen und Baumwolle in den Hintergrund drängen, da in der gesamten Prozesskette der Naturfaser hohe Wassermengen verbraucht werden."
Ob Recycling-Polyester die Faser der Zukunft, dazu sagt Malene Dirksen: "Ein Textil muss immer auf das Produkt abgestimmt sein, das man herstellen möchte. Wenn ein umweltverträgliches Material mit oder aus recyceltem Polyester die für Berufs- und Schutzkleidung gültigen Leistungsparameter erfüllt, wird die Wahl zukünftig zu dessen Gunsten ausfallen. Engel Workwear hat diesen Weg bereits eingeschlagen: Unsere Kollektion Safety Light wird bereits mit Recycling-Polyester hergestellt, andere Sortimente – darunter unsere Safety-Linie – befinden sich bereits in der Umstellung."