Berlin (ABZ). – Am 26. Februar hat die EU-Kommission zentrale Vorschläge zur Vereinfachung und Entlastung von KMU sowie zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit vorgelegt.
Dazu erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): "Die Entlastung der Betriebe ist überfällig: Umso wichtiger und positiv ist es, dass die EU-Kommission nun konkrete Vorschläge vorlegt, um die europäische Gesetzgebung zu vereinfachen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken." Die Vorschläge zielten richtigerweise darauf ab, die Berichterstattung zu Nachhaltigkeit und Sorgfaltspflichten in der Lieferkette zu vereinfachen. Doch das könne nur der Anfang sein.
Weitere Maßnahmen seien unbedingt nötig, um unbeabsichtigte Belastungen des Green Deal zu korrigieren, die die Wirtschaft daran hinderten, die gesetzten Ziele zu erreichen.
"Die ersten beiden Omnibus-Vereinfachungspakete sind ein wichtiger Auftakt. Doch unbedingt müssen auch die Entwaldungs-Verordnung und weitere Rechtsakte so gestaltet werden, dass sie KMU nicht überfordern. Hier braucht es zusätzliche Vorschläge der EU-Kommission", sagte Schwannecke.
Der Clean Industrial Deal setze mit Investitionen in grüne Technologien und bezahlbare Energie auch aus Handwerkssicht wichtige Akzente, heißt es von Expertinnen und Experten. Doch zu kritisieren sei, dass der Fokus zu einseitig auf der Industrie liege.