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Effiziente Baulogistik und Umweltchutz beim Wiener Stadtquartierbau

Zeppelin Rental übernimmt Baulogistik, Energieversorgung und Baustellenmanagement für das neue Wiener Stadtquartier "Oberes Hausfeld" auf 26 ha.

Von ABZ
Zeppelin Rental
Blick auf das neue Stadtquartier Oberes Hausfeld in Wien, das künftig Wohnraum für rund 8000 Menschen bietet. Zeppelin Rental ist mit einer temporären Mietstation samt zahlreicher Maschinen und Geräte vor Ort und sorgt im Rahmen seiner Baulogistiklösungen zusätzlich für reibungslose Abläufe auf der Baustelle und den Schutz der Anrainer: Messpunkte überwachen kontinuierlich die Schall- sowie Staubwerte und benachrichtigen bei Überschreiten definierter Grenzwerte automatisch die Verantwortlichen – so sollen umgehend Gegenmaßnahmen ergriffen und Baustopps verhindert werden können. | Foto: Action Press/Christian Hofer

Wien/Österreich (ABZ). – Im Wiener Stadtentwicklungsgebiet "Oberes Hausfeld" entsteht auf 26 ha ein neues Quartier. Aktuell wird auf 14 Bauplätzen parallel gebaut – unter strengen Umweltauflagen. Zeppelin Rental Österreich verantwortet die übergeordnete Baulogistik für das beauftragte Konsortium ARGE Oberes Hausfeld und sorgt zudem für eine nachhaltige Energieversorgung auf der Großbaustelle.

Wo heute noch gebaut wird, entsteht bald ein neuer Lebensmittelpunkt für rund 8000 Menschen: Ein öffentlicher Park, Bildungseinrichtungen, Kinderbetreuung, Nahversorgung und eine direkte Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz schaffen ein urbanes Umfeld mit hoher Lebensqualität. Laut Zeppelin Rental unterliegt das Bauprojekt aufgrund seiner Größe und städtebaulichen Relevanz einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), die unter anderem Luftqualität, Lärmminderung und den Schutz von Anrainern sicherstellen soll. "Unsere Aufgabe ist es, für einen reibungslosen Ablauf auf der Baustelle zu sorgen", erklärt Mehmet Beyhan, Projektmanager bei dem Vermietunternehmen.

Die Baulogistik von Zeppelin Rental ist ein zentrales Element im Projektverlauf. Direkt nach Erhalt des UVP-Bescheids erarbeitete das Team ein umfassendes Baulogistikhandbuch mit klar definierten Maßnahmen: von der Planung und Instandsetzung der Baustraßen über die Zufahrtsregelung bis hin zur Festlegung von Kranstandorten und Ladezonen. Auch der Schutz der Anrainer muss berücksichtigt werden – etwa durch eine Staubschutzwand und regelmäßige Luft- und Schallschutzmessungen an drei Messpunkten rund um das Gelände.

"Wenn zu viel Staub entsteht, erhalte ich automatisch eine Warnmeldung und leite sofort Gegenmaßnahmen wie das Bewässern der Baustraßen ein. So verhindern wir unnötige Baustopps", erklärt Mehmet Beyhan. Im UVP-Bescheid ist zudem genau festgelegt, wie viele Lkw-Anlieferungen täglich über definierte Zufahrten erfolgen dürfen. Die gesamte Abwicklung wird digital über das webbasierte Online Logistics Control Center (OLCC) durchgeführt: "Firmen tragen dort Ankunftszeit, Aufenthaltsdauer, Ansprechperson, Ladezone und Material ein und erhalten daraufhin einen zugewiesenen Lieferzeitraum. Wir prüfen die Angaben und der Kunde erhält anschließend einen automatisch generierten Lieferschein. An der Schranke kann sich der Fahrer damit selbstständig ein- und auschecken", führt Mehmet Beyhan weiter aus. Um zu verhindern, dass Schmutz in den öffentlichen Raum gelangt, hat Zeppelin Rental zusätzlich eine Reifenwaschanlage eingerichtet, die alle Lastkraftwagen beim Verlassen des Geländes passieren müssen.

Zeppelin Rental übernimmt außerdem das zentrale Baustellenmanagement. Als Schnittstelle zwischen allen Projektbeteiligten koordiniert Zeppelin Rental Abläufe und Terminpläne. "Alle Bauzeitenpläne laufen über meinen Schreibtisch und werden an die relevanten Akteure weitergegeben, um Überschneidungen und Verzögerungen zu vermeiden", sagt Beyhan. Darüber hinaus übermittelt der Projektmanager ein monatliches Monitoring der tatsächlich durchgeführten Lkw-Fahrten an die Umweltbehörde.

Neben den Baulogistikleistungen ist das Unternehmen auch mit einer temporären Mietstation direkt auf der Baustelle präsent. Kleinmaschinen sind nach eigenen Angaben sofort verfügbar, bei größeren Techniklösungen übernimmt Zeppelin Rental die Koordination mit der Mietstation oder den zuständigen Fachabteilungen. Als der Energiebedarf durch zusätzliche Hochbaukrane stieg und die Infrastruktur an ihre Grenzen stieß, wurde eine Lösung für ein individuelles Energiepaket aus zwei Batteriespeichern und fünf Stage-V-Generatoren mit je 200 kVA Leistung erarbeitet.

"Bei diesem Projekt ging es darum, die stark schwankenden Lastspitzen zuverlässig abzudecken", erklärt Roman Müller, Vertriebsaußendienst Stromerzeugung und Klimatechnik bei Zeppelin Rental.

"Ein Generator allein hätte dauerhaft im Unterlastbereich gearbeitet – das ist nicht nur ineffizient, sondern verursacht außerdem unnötig hohe Kraftstoff- und Wartungskosten." Durch den Einsatz von Batteriespeichern konnte genau das vermieden werden: Die Technik arbeitet effizienter, emissionsärmer und wirtschaftlicher – bei gleichzeitig hoher Versorgungssicherheit. Gerade bei innerstädtischen Projekten mit strengen Emissionsvorgaben ist diese Kombination zukunftsweisend, erklärt Zeppelin Rental.

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