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Multilinien-Laser verkürzt Einmesszeiten beim Dachstuhl

Zimmerermeister Jonas Lauhoff testet den Multilinien-Laser LA 180 L von Stabila und optimiert das Einmessen beim Dachstuhlbau – für mehr Effizienz und Präzision.

Von ABZ
Zimmerermeister berichtet
Mittels seiner AutoAlignment-Funktion des Lasers in Kombination mit dem Receiver konnte Jonas Lauhoff das Einmessen der Dachkonstruktion alleine machen: "Dadurch und weil sich der Laser so einfach und intuitiv bedienen lässt, spart man spürbar Zeit auf der Baustelle." | Foto: Jonas Lauhoff

Annweiler (ABZ). – Zimmerermeister Jonas Lauhoff hat beim Richten eines Dachstuhls den Multilinien-Laser LA 180 L von Stabila getestet. Das Gerät ermöglichte es ihm, die Dachkonstruktion alleine einzumessen und dabei Zeit zu sparen.

Der 25-jährige Thüringer, der 2023 die EuroSkills in seinem Gewerk gewann, nutzte den Laser beim Hausbau seines Bruders. "Ich habe gelernt, niemals einfach dem vorherigen Gewerk oder den Plänen zu vertrauen, sondern stets selbst zu vermessen. Nur so kann ich sicher sein, dass am Ende alles stimmt", erklärt Lauhoff. Der LA 180 L verfügt über drei Vertikal-Linien, eine Horizontal-Linie und eine Lotfunktion. Die Messgenauigkeit liegt nach Herstellerangaben bei ± 0,07 mm/m. Besonders die AutoAlignment-Funktion in Kombination mit dem Linien-Receiver REC 410 Line RF erwies sich als hilfreich: Auf Knopfdruck werden gleichzeitig Achsen eingefluchtet und rechte Winkel angelegt.

Der Receiver steuert dabei automatisch die Feinausrichtung der drei pulsmodulierten vertikalen Laserlinien über Funk auf eine Entfernung von bis zu 40 m.

"Für das Einmessen auf dem Ringanker lege ich mir zunächst eine Bezugslinie an, beispielsweise 12 Zentimetern von der Außenkante der Dämmung am Ringanker", beschreibt Lauhoff sein Vorgehen. "Diese Bezugslinie markiere ich an einem Eckpunkt und positioniere dort den LA 180 L. Auf der gegenüberliegenden Seite platziere ich den Receiver an meinem 12-Zentimeter-Riss und nutze die Auto-Alignment-Funktion. Der Laser richtet sich automatisch exakt auf diese parallele Linie aus." Anschließend kann der Zimmerer mit dem Receiver entlang der Laserlinie präzise Markierungen auf dem Ringanker setzen.

"So lässt sich unmittelbar kontrollieren, ob der Ringanker rechtwinklig liegt, und gegebenenfalls korrigieren", erklärt Lauhoff. Von diesem Punkt aus überträgt er die Maße der Außenkanten der Pfetten auf X- und Y-Achse. Durch Umpositionierung des Lasers auf die gegenüberliegende Seite lässt sich der gesamte Pfettenkranz eines Walmdaches vollständig einmessen.

Das beschriebene Verfahren ermöglicht das Einmessen durch nur eine Person. "Dadurch und weil sich der Laser so einfach und intuitiv bedienen lässt, spart man spürbar Zeit auf der Baustelle", zieht Lauhoff Bilanz. Die Laserlinien seien selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen gut sichtbar und die Messgenauigkeit bei langen Distanzen extrem hoch. Der Multilinien-Laser wird im Set mit Receiver und weiterem Zubehör geliefert. Durch seine Gehäuseform lässt er sich laut Hersteller leicht in Ecken positionieren.

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