München (ABZ). – Am 29. Juli 2025 haben der Bayerische Bauindustrieverband e. V. (BBIV) und das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) die gemeinsame Veranstaltung "Systematisiertes Bauen bei der Bundeswehr" in München durchgeführt, zu der auch Vertreter der bayerischen Landesbaudirektion eingeladen waren.
Zunächst unterrichtete der Leiter des BAIUDBw Kompetenzzentrum Baumanagement München, Oberst Hans-Jürgen Neubauer, über die von der Bundeswehr in Bayern in den nächsten Jahren zu bewältigenden Bauaufgaben. Daraufhin stellten die Vertreter der Bauindustrie in einer Reihe von Impulsvorträgen ihre jeweiligen seriellen und modularen Baukonzepte vor.
Damit sollen sich die Bauaufgaben der nächsten Jahre kostengünstiger und vor allem schneller umsetzen lassen, wie die Zuhörer aus den Kreisen der Bundeswehr und der Landesbaudirektion vernahmen. Der Hauptgeschäftsführer des BBIV, Thomas Schmid, moderierte anschließend eine rege geführte Podiumsdiskussion, wie die Veranstalter mitteilen. Tenor der Diskussion war, dass systematisiertes Bauen in einer Vielzahl von Anwendungsfällen bei der Bundeswehr zielführend erscheint, allerdings bei den Ausschreibungen die Vielfalt der Baukonzepte der Bundeswehr sowie die Regionalität gewahrt bleiben soll.
Eine Folgeveranstaltung ist bereits geplant, bei der neben den seriellen und modularen Bausystemen auch neue Vergabekonzepte besprochen werden.