Freiburg (ABZ). – Wie lassen sich Bauprojekte künftig nachhaltig, kreislauffähig und gleichzeitig wirtschaftlich realisieren – und dabei alle ESG-Kriterien sowie die EU-Taxonomie erfüllen?
Dieser Frage widmete sich Mitte Juli eine Fachveranstaltung des südbadischen Baustoffhändlers Götz + Moriz, einem Unternehmen der Wertheimer Gruppe.
Gemeinsam mit der CircularSkills GmbH präsentierte die Firma mit dem sogenannten "TaxonomieScan" nach eigenen Angaben ein selbsterklärendes, praxisnahes Bewertungssystem für nachhaltige Baustoffe und Bauprojekte. Eingeladen waren Vertreter von 17 Baustoffherstellern, Architekten sowie regionale Investoren. Auch die Bauwirtschaft muss sich auf die EU-Taxonomie einstellen, mit der die Nachhaltigkeit wirtschaftlicher Aktivitäten klassifiziert wird.
Der TaxonomieScan soll dabei helfen, indem er Baustoffe anhand von sechs Kategorien beurteilt. Damit bietet er den Veranstaltern zufolge eine kompakte, transparente und kostengünstige Baustoffbewertung und ist an bestehende Zertifizierungen anschlussfähig. "Unser Ziel war ein praxistauglicher, erschwinglicher Standard für die gesamte Wertschöpfungskette", sagte Fabian Wiesler, Geschäftsführer von CircularSkills.