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Flexibler und umweltfreundlicher bauen

Planer setzen auf Holz und Mineralwolle wegen hoher bau- und nutzerspezifischer Anforderungen und Nachhaltigkeit. Holzmodulbau boomt durch Gestaltungsfreiheit und Wetterunabhängigkeit.

Von ABZ

Berlin (ABZ). – In der Gebäudeplanung gelten heute sehr hohe bau- und nutzerspezifische Anforderungen. Planende setzen daher sowohl im Bestand als auch im Neubau auf Konstruktionen aus Holz und Mineralwolle. Die daraus entstehende Architektur gilt als nachhaltig, flexibel und zukunftsfähig – und sie boomt.

Die Umnutzung von Bestandsbauten und der Ausbau von Bestandsflächen werden in Zeiten knappen Wohnraums immer wichtiger und sind heute schon Hauptaufgabe der hiesigen Planenden. Gleichzeitig gelten so hohe Anforderungen wie nie zuvor bezüglich Energiebilanz, Brandschutz, Denkmalschutz und CO2-Bilanz. Zu Recht, denn der Klimawandel macht sich in Deutschland auch in diesem Jahr mit heißen Sommermonaten, langen Trockenphasen und plötzlichem Starkregen bemerkbar.

Darüber hinaus steigen die Anforderungen an die flexible Nutzung und den Lebenszyklus von Gebäuden. Diese müssen für eine zweite oder dritte Nutzung zur Verfügung stehen. Auf veränderte Bedürfnisse muss reagiert werden. Auch bei Neubauten sind Architekten heutzutage flexibel aufgestellt: Immer mehr Planende setzen auf neue Bauprozesse und Produktionsverfahren und prägen die Industrialisierung des Bauens mit hochwertigen Modulbauten. Holzmodulbauten sind derzeit auf dem Vormarsch und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, teilt der Fachverband Mineralwolleindustrie e. V. (FMI) mit.

Doch auch im Holzmodulbau wurde die Forderung nach Nachhaltigkeit und Flexibilität laut. Denn die Vorfertigung von Holzmodulen bietet gleich mehrere Vorteile: Sie ermöglicht viel Gestaltungsfreiheit bei einem gleichzeitig hohen Vorfertigungsgrad. Der Holzmodulbau beschleunigt außerdem den Bauprozess und macht ihn wetterunabhängig sowie planungs- und kostensicher. Zudem knüpft er an alte Bautraditionen in Deutschland an, schafft dabei aber genauso den Sprung in die zeitgenössische Architektur, ist sich der FMI sicher.

Vor allem aber ermöglicht Holz, besonders in Kombination mit Mineralwolle (also Glas- und Steinwolle), nachhaltige und energiesparende Konstruktionen. "Mineralwolle ist – was den flexiblen Einsatz, den multiplen Nutzen und die Dämmwirkung angeht – ein verlässlicher Partner für Holzkonstruktionen", so Dr. Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI. Der Dämmstoff passe zu jeder Konstruktionsweise und überzeuge durch seine gute Ökobilanz, besten Schallschutz und höchste Brandschutzeigenschaften.

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