Herrenberg (ABZ). – Mit DualProof A/A+ hat BPA nach eigenen Angaben eine Frischbeton-Verbundabdichtung entwickelt, die auf der hauseigenen Barritex-Technologie basiert. Das System soll sich durch einfache Verarbeitung und hohe Widerstandsfähigkeit auszeichnen.
Als Spezialist für Bauwerksabdichtungen greift BPA nach eigenen Angaben auf über 25-jährige Erfahrung zurück. Der Hersteller aus Herrenberg bietet Abdichtungslösungen für den internationalen Markt, wobei der direkte Austausch mit Anwendern im Fokus stehe.
„Wir wissen sehr genau, wer unsere Lösungen verwendet und worauf es dem Verarbeiter ankommt. Erst durch den direkten Austausch mit dem Anwender gelingt es uns, unsere Produkte praxisorientiert weiterzuentwickeln“, erklärt Adrian Pflieger, Geschäftsführer der BPA GmbH.
Die DualProof-Abdichtung wurde laut Hersteller für Beton-Bauwerke, Fundamente sowie Tunnel konzipiert. Sie beruht auf der von BPA entwickelten Barritex-Technologie. Dahinter verbirgt sich ein spezielles Vlies, das mit dem Frischbeton einen Verbund eingehen und so für eine hinterlaufsichere Abdichtung sorgen soll.
Bei einer Beschädigung der Dichtmembran stelle der Verbund mit dem Beton sicher, dass das Bauwerk weiterhin geschützt bleibe. Die Dichtmembran biete Schutz vor Durchwurzelung, Salzwasser und Radon.
Die Frischbeton-Verbundabdichtung (FBV) lässt sich nach Herstellerangaben schnell und einfach an vorhandene Abdichtungen und Fugenbänder anschließen. „Unser Ziel war es eine robuste aber gleichzeitig flexible TPO/FPO-Dichtungsbahn zu entwickeln, die eine präzise und saubere Verklebung bzw. thermische Verschweißung ermöglicht“, so Ulrich Hoppenkamps, Key Account Manager der BPA GmbH.
Das FBV-System ist für den Einsatz als Streifen- und Flächenabdichtung von erdberührten Betonflächen, WU-Betonkonstruktionen und Betonfertigteilen gedacht. Bei der DualProof A/A+ handelt es sich um ein vernadeltes Vlies mit einseitig aufkaschierter Dichtmembran.
Das System eignet sich für die thermische Fügung sowie Verklebung mit dem Systemkleber CEM811 oder mit einem vorapplizierten Selbstklebestoß. Durch zwei verschiedene Membranstärken (0,8 und 1,2 mm) ist die FBV laut BPA je nach Anwendungsfall flexibel einsetzbar.
Die Abdichtung weise eine hohe Alterungsbeständigkeit sowie Widerstandsfähigkeit gegenüber Radongas, Zwänge oder Wasserdruck auf. Sie lässt sich bei Temperaturen von + 5 bis + 50°C verkleben sowie zwischen –5 und + 50°C thermisch verschweißen.
Die DualProof A/A+ erfüllt nach Angaben des Herstellers alle relevanten Prüfnachweise und ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Das System hat kürzlich seinen aA-FBVS (allgemeiner Anwendbarkeitsnachweis) erhalten.
Das FBV-System wurde bei Arbeits- und Sollrissfugen mit Rissüberbrückung von bis zu 1 mm mit einem Wasserdruck von 11 bar geprüft und kann mit Beton der Konsistenzklasse F3 verbaut werden.
Ergänzende Produkte sind der Systemkleber CEM811 als vielseitiger Dicht- und Klebstoff sowie das flexible CEMflex-Fugendichtblech für die Abdichtung von Arbeitsfugen und Sollrissfugen, das einem Wasserdruck von bis zu 80 m WS (8 bar) standhält.