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Erste gemeinsame Zertifikatsübergabe

Von ABZ
Absolventen in der Denkmalpflege
18 Teilnehmende der Fortbildungsreihe „Master Professional für Restaurierung im Handwerk“ und 19 Teilnehmende der Fortbildungsreihe „Architekt/in, Planer/in in der Denkmalpflege“ erhielten ihre Zertifikate. | Foto: Propstei Johannesberg

Fulda (ABZ). – Die Propstei Johannesberg – Fortbildung in Denkmalpflege und Altbauerneuerung hat Ende des vergangenen Jahres erstmals in einer gemeinsamen Feierstunde Abschlusszertifikate für Absolventen zweier Fortbildungskurse übergeben. 18 Teilnehmende der Fortbildungsreihe „Master Professional für Restaurierung im Handwerk“ und 19 Teilnehmende der Fortbildungsreihe „Architekt/in, Planer/in in der Denkmalpflege“ erhielten ihre Zertifikate.

Die mehrjährigen Fortbildungskurse qualifizieren die Absolventen als Experten für die Instandsetzung historischer Gebäude. Zur Veranstaltung waren Vertreter wichtiger Organisationen angereist, um den Absolventen ihre Anerkennung auszusprechen. Grußworte sprachen Dr. Katharina Benak vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Elke Stillger von der Heinz-Stillger-Stiftung, Dr. Ursula Schirmer von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und Thorsten Krämer von der Handwerkskammer Kassel. Die Übergabe der Zertifikate erfolgte durch die jeweiligen Seminarleiter Ortrud Weis-Lauer für die Architekten sowie Melanie Nüsch und Jörg Büchner für die Master Professional.

Die beiden Geschäftsführer der Propstei Johannesberg, Jürgen Krieg und Uli Thümmler, betonten in ihren Statements die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Planenden und Ausführenden auf der Denkmalbaustelle. Sie hoben die politische und gesellschaftliche Bedeutung der Erhaltung bestehender Gebäude hervor. Experten für die Instandsetzung historischer Gebäude leisten nach Angaben der Geschäftsführer einen wesentlichen Beitrag zur Schonung der Ressourcen und zur Reduzierung des Ausstoßes klimaschädlicher Substanzen. Die Verbesserung der Kommunikation zwischen Planenden und Ausführenden bei der Instandsetzung historischer Gebäude ist laut Propstei Johannesberg ein grundlegendes Anliegen der Fortbildung. Gut ausgebildete Handwerksbetriebe und Planungsbüros seien von außerordentlicher Wichtigkeit. Gegenseitige Kenntnisse über die Arbeitsmethoden und Bedürfnisse der jeweils anderen Seite seien für das Gelingen komplexer Bauaufgaben im historischen Bestand entscheidend.

Bei dem anschließenden Beisammensein knüpften die Teilnehmenden Kontakte, tauschten Erfahrungen aus und teilten Ideen. Die Geschäftsführer gaben ihrer Freude Ausdruck, dass die Propstei Johannesberg als Treffpunkt und Forum für alle dient, die am historischen Gebäudebestand arbeiten. Der Erfahrungsaustausch, das Zusammenkommen sowie der starke Praxisbezug und zahlreiche Exkursionen wurden als ebenso wichtig erachtet wie die Lehrveranstaltungen selbst.

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