Beyren (ABZ). – Lux-top hat mit der Dome Light Protection (DLP) eine Durchsturzsicherung für nicht durchsturzsichere Lichtkuppeln und Lichtbänder entwickelt. Das System kann nachträglich von unten an der Dachkonstruktion installiert werden.
Die DLP besteht aus einem Aluminiumrahmen und einem Edelstahlnetz. Laut Hersteller kann die Durchsturzsicherung nachträglich an allen tragfähigen Untergründen an der Lichtkuppel oder dem Lichtband installiert werden. Die Montage erfolgt von unten an der Dachkonstruktion, ohne dass die Lichtkuppel geöffnet werden muss.
"Dadurch, dass der Rahmen unterhalb der Dachkonstruktion hängt und beliebig überlappen kann, ist kein millimetergenaues, zeitintensives Aufmaß notwendig und eine aufwändige Eindichtung kann gespart werden", sagt Christian Steinmetz, Geschäftsführer von Lux-top. Bei der Entwicklung kooperierte Lux-top mit der Spedition Dachser, um praxisrelevante Anforderungen zu identifizieren. Die ersten Testmontagen erfolgten unter praxisnahen Bedingungen.
Die daraus gewonnenen Erkenntnisse flossen in die Weiterentwicklung ein. Das System wird inzwischen an einem Dachser-Standort eingesetzt. Die GS-BAU-18-konforme Dome Light Protection wird vormontiert geliefert und kann mit einer Hebebühne von innen angebracht werden. Das Sicherungsnetz ist in Rahmengrößen von 1 x 1 bis 3 x 3 m erhältlich.
Bei langen Lichtbändern können mehrere Rahmen miteinander verbunden werden, um eine modulare durchgängige Durchsturzsicherung zu gewährleisten. Die Luftdurchlässigkeit des Edelstahlnetzes liegt nach Herstellerangaben bei ungefähr 95 %, sodass die Belüftung der Öffnungen erhalten bleibt. Lux-top hat bereits ein Patent für die Dome Light Protection angemeldet.