Berlin (ABZ). – Gipsbaustoffe können durch ihre hygroskopischen Eigenschaften zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit in Innenräumen beitragen. Der Bundesverband der Gipsindustrie weist darauf hin, dass Gipsplatten, Gips-Wandbauplatten und Gipsputze überschüssige Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen und bei trockener Luft wieder abgeben.
Diese natürliche Feuchtigkeitsregulierung soll laut Verband zu einem ausgeglichenen Raumklima beitragen. Stark schwankende Luftfeuchtigkeit kann sich negativ auf das Wohlbefinden auswirken – von Atemwegsreizungen bis zu trockenen Schleimhäuten. Gipsprodukte können hier ausgleichend wirken.
Gipsbaustoffe sind nicht brennbar und entsprechen der Baustoffklasse A. Das kristallin gebundene Wasser in Gips leistet nach Angaben der Industrie einen aktiven Beitrag zum baulichen Brandschutz, da es bei Hitzeeinwirkung freigesetzt wird und kühlend wirkt.
In Kombination mit modernen Dämmstoffen können Gipsplatten auch erhöhte Anforderungen an den Schallschutz erfüllen. Die Wandaufbauten bieten zudem Wärmedämmung für ein konstantes Raumklima. Gipsplatten lassen sich zur Beplankung von Wänden und Decken, als Trockenputz oder für individuelle Raumlösungen einsetzen. Die flexible Verarbeitung ermöglicht eine freie Grundrissgestaltung unabhängig von tragenden Wänden. Die Herstellung erfolgt ohne Lösungsmittel.
Die Oberflächen können gestrichen, tapeziert oder gefliest werden. Massive Gips-Wandbauplatten werden aus reinem Gips ohne lösungsmittelhaltige Zusätze gefertigt. Gips-Wandbauplatten sind emissionsgeprüfte Baustoffe mit monolithischer Struktur. Sie sollen dauerhaft zu einem ausgeglichenen Raumklima beitragen und gelten als baubiologisch unbedenklich.