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Modulares Fassadengerüst überzeugt

Das modulare Fassadengerüst AGS von Layher bietet Investitionssicherheit durch flexible, sichere Montage und ist wirtschaftlich dank Integration bestehender Materialien.

Von ABZ
Anschaffung ist Investitionssicherheit
Für Umbau und Kernsanierung eines Fabrikgebäudes war ein rund 5000 Quadratmeter großes Arbeitsgerüst mit unterschiedlichen Zusatzaufgabenstellungen nötig. Mit dem modularen Fassadengerüst AGS von Layher konnte das Gerüstbauunternehmen H + P das Fassadengerüst laut eigener Aussage optimal an die Gebäudegeometrie anpassen und alle Anforderungen wie Podesttreppentürme oder temporäre Gerüstverbreiterungen im System realisieren. Eine schnelle und sichere Montage gemäß TRBS 2121 Teil 1 war nach Aussage der Beteiligten ebenfalls sichergestellt. | Foto: Layher

Ilsfeld (ABZ). – "Wir wollten im Hinblick auf die TRBS 2121 Teil 1 neue Wege gehen", erklärt Jan-Hendrik Olislagers – Bauleiter beim laut eigener Aussage renommierten Ilsfelder Gerüstbauunternehmen H + P.

Die Rede ist von der geänderten Technischen Regel für Betriebssicherheit, die seit einigen Jahren bei durchgehender Gerüstflucht einen vorlaufenden Seitenschutz fordert. Ziel ist, die Arbeitssicherheit auf Baustellen zu erhöhen. Als für Umbau und Kernsanierung eines Fabrikgebäudes ein rund 5000 m² großes Arbeitsgerüst der Lastklasse 3 mit einigen Zusatzaufgabenstellungen wie Podesttreppentürmen für den Aufstieg im Gerüst angefragt wurde, entschloss sich Olislagers nach einer eingehenden Beratung durch seinen Gebietsverkaufsleiter erstmals für das modulare Fassadengerüst AGS von Layher.

"Wir beschäftigen uns schon länger mit der Frage, wie wir uns künftig aufstellen wollen", erklärt Olislagers. "Da wir bereits jetzt sowohl klassische Fassadengerüste als auch andere temporäre Gerüstkonstruktionen aus dem AllroundGerüst montieren, lag der Schritt hin zum AGS nahe. Beim AGS haben wir Arbeitssicherheit sozusagen automatisch mit integriert. Die Montagefolge beinhaltet einen zweiteilig vorlaufenden Seitenschutz. Das bedeutet, dass wir Handlauf in einem Schritt und Knieleiste gleichzeitig vorlaufend montieren können.

Und das Ganze ohne Zusatzbauteile. Auf diese Weise sind unsere Monteure als auch unsere Firma als Arbeitgeber auf wirtschaftliche Weise auf der sicheren Seite, denn geltende Sicherheitsvorschriften werden erfüllt. Und mit einer Transportbühne GEDA 500 bieten wir außerdem einen ergonomischen Höhentransport." Sicherheit soll aber auch für die Nutzer gegeben sein, berichtet Olislagers. "Das AGS bietet als modulares System flexible Höhen und Breiten. Durch die Kombination mit dem umfangreichen Allround-Baukasten können wir zudem Baustellenwünsche im System realisieren und Gerüstkonstruktionen optimal an Gebäudegeometrien und Geländeverläufe anpassen. Dadurch ist ein sicheres und schnelles Arbeiten auf dem Gerüst möglich.

Bei diesem Projekt wird beispielsweise die Fassade erneuert. Deswegen haben wir das Arbeitsgerüst temporär mit Allround-Konsolen verbreitert, um den Wandabstand zu verringern – für sichere Fassadenarbeiten ohne störendes Innengeländer.

Allround Gitterträger überbrücken ein angrenzendes Gebäudedach. Unterkonstruktionen aus AllroundGerüst erlauben einfache Gelände- und Höhenanpassungen wie im Bereich eines Lichtschachts. Und drei AGS-Podesttreppentürme sorgen für den schnellen und trittsicheren Aufstieg im Gerüst."

Überhaupt sei die Kombinationsmöglichkeit mit dem bestehenden Materialbestand auch in wirtschaftlicher Hinsicht wichtig. "Wir sind schließlich ein Unternehmen und müssen Geld verdienen. Da wir beim AGS den kompletten Allround-Materialbestand und unsere Gerüstböden weiternutzen können, verschafft uns dies Investitionssicherheit. Außerdem profitieren wir beim AGS dank Typenprüfung nicht nur von einer effizienten Arbeitsvorbereitung, sondern auch von einer schnellen Montage.

Dazu tragen zum Beispiel die leichten und kompakten Bauteile in Lightweight-Technologie, die einfachen Ecklösungen und die intuitive Aufbaufolge ohne vorgegebene Montagerichtung bei. Am ersten Tag hat uns ein erfahrener Richtmeister von Layher auf der Baustelle zusätzlich mit Tipps und Tricks unterstützt, danach war selbst unser zuerst etwas skeptischer Vorarbeiter überzeugt. Für H + P Gerüstbau ist das AGS auf jeden Fall ein System mit Zukunft", so Olislagers.

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